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Ziel finanziell frei nicht unabhängig

finanzielle Unabhängigkeit

Finanzielle Freiheit.. mir kommt es so vor, als wenn es immer mehr Menschen gibt, die das wollen. Aus einer kleinen Anzahl von Leuten, scheint wie eine Bewegung zu entstehen (gemessen an der Bevölkerung immer noch klein, aber wachsend)

Auch ich habe mir das Ziel der finanziellen Freiheit/Unabhängigkeit auf die Fahne geschrieben. Doch was bedeutet diese überhaupt? Mir ist aufgefallen, das viele die finanzielle Freiheit mit einem Privatier gleichsetzten.

So unterscheide ich für mich persönlich schon einmal finanzielle Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit. Was ich damit genau meine und wie ich es bei mir geplant habe, kannst du hier nachlesen.

 

Finanzielle Freiheit VS finanzielle Unabhängigkeit

Man kann mir nun vielleicht vorwerfen, das ich zu viel Zeit habe, wenn ich Freiheit mit Unabhängigkeit vergleiche, jedoch möchte ich euch gerne erklären, weshalb ich es nicht gleichsetze.

Der Ist-Zustand bei den Meisten ist nichts von beidem. Bei mir auch nicht. Ich tausche genauso wie ihr auch meine Lebenszeit gegen Geld, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aus finanzieller Sicht gesehen ist man hier nicht wirklich frei und hängt am Tropf des Arbeitgebers, wieviel er bereit ist, für eine Stunde Lebenszeit zu zahlen. Ich denke bis hierhin sind wir uns einig.

Doch bin ich finanziell unabhängig, wenn ich meinen Lebensunterhalt, beispielsweise durch das Traden, verdienen kann?

Nein, bin ich nicht.

Wir sind dann lediglich finanziell frei in unseren Entscheidungen. Wir bestimmen mehr oder weniger, wieviel Zeit wir investieren wollen und wann. Wir können aber nicht einfach aufhören, da dann der Geldfluss in sich zusammenbricht.

Wir sind hier also lediglich frei in unserer Entscheidung, wann wir was machen wollen. Auch die Verdienstmöglichkeiten sind nicht gedeckelt. Aber unabhängig sind wir nicht.

 

Unabhängig kann man nur sehr, sehr schwer werden. Mir würden gerade nur Dividenden und vermietete Häuser/Wohnungen einfallen, mit denen dies möglich ist. Aber selbst bei den Wohnungen bzw. Zinshäusern nur, wenn man sehr viel outsourcet.

Denn was ist der Unterschied bei Dividenden/Mieten, im Gegensatz zum Trading? Wir müssen nichts machen!

Während man beim Trading, oder auch beim Aufbau von Nischenseiten, darauf angewiesen ist, immer wieder neue Trades oder Seiten aufzubauen, um den Geldfluss aufrecht zu erhalten, ist dies bei Dividenden und Mieten nicht der Fall.

Hier ist es völlig egal ob wir schlafen oder nicht. Ob wir im Urlaub sind oder gerade auf einer Party. Die Mieten und Dividenden werden fließen.

Dementsprechend schwer ist es aber auch, finanziell unabhängig zu werden. Ich muss euch ja nicht erklären, das Dividenden gekürzt oder ganz gestrichen werden können. Mieter können ausfallen oder die Lage der Immobilie verschlechtert sich rapide, aus welchem Grund auch immer.

Auch brauch ich euch nicht erklären, das sehr viel Geld nötig ist, um von Dividenden leben zu können. Ihr wisst das.

Aus diesem Grund versuche ich auch nicht in erster Linie finanziell Unabhängig zu werden, sondern „nur“ finanziell frei.

Finanziell frei werden, die ersten Schritte

Der erste Schritt den man machen sollte, bevor man sich dran macht, seine finanzielle Freiheit zu erlangen, ist eine Auflistung aller Ausgaben. Nur so wissen wir, ab wann wir finanziell frei sind!

Ich habe alle meine Ausgaben auf den Monat heruntergebrochen. So zahle ich meine Autoversicherung einmal im Jahr. Die KFZ-Steuer wird ja auch nur einmal im Jahr fällig. Nehmt hier also einfach den Betrag und teilt in durch zwölf.

Schreibt wirklich alles auf. Amazon Prime, Abos, Strom, Gewerkschaftsbeiträge und was euch noch so einfällt. Es müssen wirklich alle Ausgaben dokumentiert sein.

Legt euch dafür am besten eine Tabelle im Excel an. Hier kann man auch einfach vergessenes nachtragen bzw. neues hinzufügen. Schreibt auch auf, was ihr monatlich ca. an Ausgaben für Essen/Trinken und Sprit habt.

Wenn ihr alles zusammen habt, wisst ihr, wie viel Geld ihr monatlich Netto an den Finanzmärkten oder sonst wo, verdienen müsst, um finanziell frei zu werden.

Bei mir wäre dies ein Betrag von aktuell 1956,25€… ein ordentlicher Batzen an Geld. Das müsste ich Netto schaffen, um finanziell Frei zu sein. Wer aber glaubt, Netto bedeutet hier einfach nur nach Abzug der Abgeltungssteuer, den muss ich leider enttäuschen…

Ihr müsst hierzu noch alle Abgaben draufschlagen, welche Pflicht sind. Die Krankenversicherung, Pflegeversicherung z.B.

Achtet hier darauf, das ihr den Arbeitgeberanteil mit einrechnet. Erst wenn all diese Kosten gedeckt sind, seid ihr finanziell frei. Denn nur dann währet ihr in der Lage, euren Job zu kündigen und einfach wie bisher weiter zu machen.
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Es gibt zwei Stellschrauben, eure Einnahmen und eure Ausgaben

Wir wissen nun exakt was wir im Monat an Ausgaben haben. Nun sollten wir bei diesen mal drüber schauen, was man vielleicht kürzen kann oder ganz streichen. Bei mir weiß ich, das mein Handyvertrag recht teuer ist. Dies ist ein Posten, welchen ich dieses Jahr herunterregeln werde.

Schaut euch alles an. Jeden Euro den ihr schafft einzusparen, ist ein Euro, welchen ihr nicht verdienen müsst, um finanziell frei zu werden. Es ist einfacher finanziell frei zu werden, bei monatlichen Ausgaben von 1.000 € als bei Ausgaben von 2.000 €.

Bei mir würden, sobald ich finanziell frei werden würde, sofort einige andere Ausgaben automatisch sinken. So würde der Sprit für das Auto stark wegfallen. Hier bin ich momentan bei monatlichen 200 € an Ausgaben. Wenn ich finanziell frei wäre, müsste ich nicht auf Arbeit, wodurch ich kaum noch Auto fahren würde. Dies würde sich dann wahrscheinlich auch bei meiner KFZ-Versicherung bemerkbar machen.

Dies sind jedoch Goodies. Das bedeutet, ich rechne nicht von vornherein damit, sondern erst, wenn es soweit ist. So wären die Einsparungen, also die Goodies, später der monatliche Puffer. Das Geld, welches ich sparen könnte, für unvorhergesehenes.

 

Setzt euch Etappenziele

Ich mag Etappenziele! Diese zeigen einem einen Fortschritt an und man bekommt etwas für seine Psyche. Der Weg zur finanziellen Freiheit kann lang und schwer werden und wird auch mit Rückschlägen verbunden sein. Aus diesem Grund habe ich mir Etappenziele gesetzt, welche ich abarbeiten will.

Pro Jahr soll dabei jeweils ein Etappenziel erreicht werden.

Das erste Etappenziel sind dabei für mich, jeden Monat mindestens 700 € zu verdienen an der Börse. Dadurch würde ich die Kosten meiner Wohnung decken können. Dieses Ziel möchte ich dieses Jahr, also 2017, erreichen.

Das zweite Etappenziel ist dann schon ein guter Sprung. 2018 möchte ich es schaffen, meine Einnahmen an der Börse auf monatlich 1956,25€ anzuheben. (aktueller Stand)

Sollte ich, wovon ich ausgehe, meine Ausgaben bis dahin gesenkt haben, passt sich der zu erreichende Wert dementsprechend mit an.

Das dritte Ziel wäre danach, die Einnahmen an der Börse monatlich zu machen, welche so hoch sind, wie mein Gehalt. Auch das wäre noch einmal ein gewisser Sprung.

Der größte Sprung und damit auch das vierte Etappenziel, ist die Einnahmen soweit zu steigern, das nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben auf meinen Börsengewinn monatlich so viel Geld übrig bleibt, wie ich zum Leben benötige.

Ab da wäre ich tatsächlich finanziell frei. Denn ab diesem Moment wäre ich nicht mehr an eine Arbeitsstelle oder an andere Personen gebunden. Ich könnte bestimmen wo und wann ich arbeite. Zumindest in einem gewissen Umfang, den gerade an der Börse muss man sich trotzdem an die Handelszeiten halten etc.

 

Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Mal schauen wie weit ich dieses Jahr kommen werde.

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Kommentare (20)

  1. Bin mal gespannt, ob Dir die Ziele gelingen und wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg! Das dritte Ziel ist sehr anspruchsvoll und ich würde gern mehr über Deinen Weg erfahren!

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  2. Hallo Martin,
    Dein Artikel ruft bei mir an gleich zwei Stellen Falten auf der Stirn hervor:
    1) Finanzielle frei vs. unabhängig – ich glaube, dass hier ein Konzeptionsfehler besteht. Denn Deine Unterschreidung zwischen „man muss etwas tun“ (z.B. Nischenseite oder Optionstrading) vs. „man muss nichts tun“ (z.B. Divis oder Mieten) ist mE künstlich. Eine gut erstellte Nischenseite wird über Monate hinweg auch Traffic haben, ohne, dass Du neue Artikel online stellst. Auch so entsteht ein passiver Geldfluss, ohne dass Du etwas tust. Andererseits muss man auch für eine vermietete Immobilie etwas tun, z.B. regelmäßig den Hausverwalter überwachen, neue Mieter suchen, etc.
    2) Ich hoffe selbst auch, dass es eine wachsende Community von Menschen gibt, die an finanzieller Freiheit interessiert sind. Doch kann ich das empirisch nicht nachwiesen. Vielmehr sorge ich mich, dass sobald eine Korrektur an den Börsen eintritt, das Interesse vieler an „unserem Lieblingsthema“ rasch verpuffen wird – was meinst Du?
    Viele Grüße,
    FF

    Antworten
    • Grüß dich,

      ich gebe dir bei Punkt 1 recht. Man kann vieles Outsourcen, was wiederum Geld kostet. Deshlab finde ich es schwierig, wenn man von allem, über passives Einkommen redet. Irgendwas muss man imer machen.

      Auch bei Punkt 2 bin ich gespannt und denke da leider wie du. Ich gehe sogar soweit, das es nach dem nächsten Crash sogar einige Blogs nicht mehr geben wird, da die Meinungen der Betreiber sich geändert haben. Es ist das eine darüber zu schreiben, das man alle Hochs und Tiefs einfach aussitzt. Was anderes ist es, wenn wirklich mal ein Tief kommt und man 50% seines Kapitals verloren hat, auch wenn es nur Buchverluste sind. Ich bin mir nicht sicher, ob das bereits viele durchgemacht haben, denn in den letzten Jahren konnte man, wenn man investiert hat, nicht viel verkehrt machen.

      Antworten
  3. Uiuiui, Du gehst aber in die Vollen.
    Beruflich aktiv, Weiterbildung, wenn Du bald nicht mehr Alleinverdiner bist, steht also auch eine Familienplanung an und dann noch traden. Ehrlich, um Dein Zeitmanagement beneide ich Dich schon jetzt. Gerne verfolge ich Dein Fortkommen hier auf Deinem Blog ,an Optionen und der Gleichen habe ich mich mit über 30 Jahren Börsenerfahrung noch nicht rangetraut. Aber vielleicht schaffst Du es ja mir, es einwertig schmackhaft zu machen.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und mir lehrreiche Berichte

    Mit freundlichen Grüßen
    Plutusandme

    Antworten
    • Danke für dein Kommi.
      Mein Zeitmanagement ist jetzt schon interessant 🙂
      So klingelt bei mir 4:30 der Wecker, sodass ich noch Vorbereitungen auf den Handelstag und Kleinigkeiten für den Blog machen kann. Um 6 rum gehts dann erst Richtung Arbeit. Ist schon anstrengend teilweise. Gerade an langen Tagen, wie gestern, bin ich auch erst nach 20 Uhr wieder zu hause. Aber ich denke mir, von nichts kommt nichts 🙂

      Antworten
      • Sehe ich genauso!

        Martin macht das alles sehr gut!
        Wenn jemand nach oben will muss er auch etwas dafür tun 🙂
        Weiter so!

        und Plutusandme bekommen wir auch noch dazu Optionen profitabel zu handeln 😉

        mfG Chri

  4. Hallo Martin,

    Jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden ;).
    Ich sehe das ähnlich wie Rico. Der Teufel steckt im Detail und darüber zu streiten wäre nicht gerade produktiv. Ganz allgemein stimme ich dir aber auch zu!

    Die Steierungsrate bis 2018 halte ich natürlich für möglich. Dabei kommt es ja nur auf dein Mindset und den Kapitaleinsatz darauf an. Zusätzlich müsstest du aber ungefähr das doppelte an der Börse verdienen um monatlich deine Kosten aus dem Depot zu bezahlen. Irgendwann werden ja auch Steuern auf die Gewinne fällig. 😉

    Jenny scheint immer mehr Interesse an unserem Handel zu bekommen, das finde ich gut. Bin schon gespannt, ob sie eines Tages auch auf den Zug aufspringt. 🙂

    Wie schon gesagt, die Steigerung ist natürlich möglich. Wenn ich schaffen würde nächstes Monat mein Kapital irgendwie zu verdoppeln mache ich natürlich auch den doppelten Gewinn an der Börse. Das „Spiel“ ist ja immer das selbe. Es kommt ja nur darauf an einem Plan zu folgen und niemals Emotionen zuzulassen.

    Ob sich in einer definierten Zeit viel Kapital ansparen lässt um damit Optionen zu handeln steht aber natürlich auf einem anderen Blatt. Ich selbst werde es vorraussichtlich dieses Jahr wahrscheinlich nicht schaffen mein Kapital zu verdoppeln, aber wer weiß, vielleicht ergibt sich ja eine sehr gute Chance, mit welcher ich bis jetzt nicht rechne.

    Auf jeden Fall macht mich dein Artikel froh, denn ich weiß, dass es hier bald jemanden gibt, der mit mir gemeinsam das Ziel verfolgt ein sehr erfolgreicher Optionshändler zu werden!.

    Weiter so!
    mfG Chri

    Antworten
    • Danke Chri für dein Kommi.
      Sicher sind die Stegerungsraten teilweise ambitioniert. Aber ich will mir ja auch nicht meine Ziele zu einfach stecken.

      Ich bin auf jeden Fall froh mich, auch wegen dir Chri, mich mit Optionen beschäftigt zu haben. Psychisch finde ich es viel einfacher, einen Trade nur noch zu verwalten, als mich noch um möglichst gute Ein- und Ausstiege kümmern zu müssen. Und unsere Chats finde ich auch immer sehr inspirierend und ermutigend.

      Antworten
    • Hallo Chri,
      Optionen reizen mich tatsächlich. Ich behalte es derzeit einfach mal im Hinterkopf. Aktuell bin ich mit ETFs auch sehr zufrieden, aber es juckt mich in den Fingern, bessere Renditen zu erzielen. Bei dir klingt das alles immer so leicht. Zumal wir gleich alt sind und ähnliche Berufe haben. Gefühlt machst du mit Stundenreduktion + passives Einkommen mehr richtig als ich.

      Antworten
  5. Meine Frage wäre noch, wie du die monatlichen Einnahmen an der Börse berechnest. Geht es da um Dividenden? Die werden ja bei deutschen Werten i.d.R. im April ausgeschüttet, so dass du dann eine massive Zahlung erhältst. Den Haken an der Sache sehe ich so ein bißchen: Dividendenaktien sind nicht unbedingt die, die auch im Kurs steigen. Für eine Entnahmestrategie mag das Sinn machen, aber wenn der Depotwert noch steigen soll, ist das so ein zweischneidiges Schwert in meinen Augen.

    Antworten
  6. Huhu, ist es denn realistisch, dass du von 2017 bis 2018 so einen großen Sprung bei den passiven Einnahmen machst? Das sind ja „mal eben“ 1250 Euro mehr im Monat.

    Mein Ziel war die finanzielle Sorglosigkeit, d.h. auch mal mehrere Jahre Arbeitslosigkeit überbrücken können. Das könnte ich aktuell. Mein nächstes Ziel sind 100k Erpartes zu haben.

    Liebe Grüße
    Jenny

    Antworten
    • Hallo Ex-Studentin,

      wenn ich sehe, was ich alleine im Januar bereits geschafft habe, und daran denke das mein Depot 2018 ein gutes Stück größer sein wird (durch Gewinne und zusätzlich durch weitere Überweisungen und Aufstockungen) kann ich es mir durchaus vorstellen, diesen Sprung zu schaffen. Vielleicht nicht gleich im Januar 2018, aber ich gehe davon aus, das ich es 2018 schaffen sollte. Selbst wenn es erst im Mai 2018 wäre, fände ich das noch völlig in Ordnung.
      Ob es denn dann tatsächlich so wird, werden wir in einem Jahr sehen 🙂

      Antworten
  7. Moin,
    nun bin ich verwirrt, was die Begrifflichkeiten angeht…
    Sind zwar nur Begriffe und vielleicht versteht jeder etwas anderes darunter aber schließlich thematisierst du ja in diesem Artikel genau die Begriffe der „finanziellen Unabhängigkeit“ und der „finanziellen Freiheit“. Wie sind die beiden Begriffe denn nun definiert?

    Aus deinem Satz:
    „Aus diesem Grund versuche ich auch nicht in erster Linie finanziell Unabhängig zu werden, sondern „nur“ finanziell frei.“
    Kann man herauslesen, dass die Unabhängigkeit in deiner Definition einen höheren Stellenwert genießt als die Freiheit.

    Ich habe das bisher umgekehrt vermutet.
    Unabhängigkeit = Alle Fixkosten sind durch passives Einkommen gedeckt.
    Freiheit = Alle Fixkosten plus alle anderen Ausgaben, die dir das Leben versüßen, sind durch passives Einkommen gedeckt.

    Du rechnest vor, dass du 1956,25€ netto brauchst um finanziell frei zu sein (da das deine Fixkosten sind, wäre das in meiner Welt die Unabhängigkeit) und weiter unten ist dein zweites Etappenziel die 1956,25€ zu erreichen. Finanziell frei bezeichnest du dich dann aber erst mit dem Erreichen des vierten Etappenziels.

    Bringe ich da was durcheinander? Verstehe ich etwas falsch?
    Kannst du das bitte nochmal aufklären?

    Besten Dank!
    Gruß
    Vincent

    Antworten
    • Hallo,

      sicherlich kann man dies sehen wie man will. Für mich hat die Unabhängigkeit jedoch einen höheren Stellenwert als die Freiheit.

      Wegen den 1956,25 €.
      Beim ersten schreibe ich, das ich diese Einnahmen Netto benötige. Dies würde bedeuten, abzüglich aller relevanter Steuern und Sozialbeiträge. In meinem zweiten Etappenziel setzte ich mir nur das Ziel 1956,25€ zu verdienen. Einfach nur als psychologischen Anker. Die 1956,25€ ist ein Benchmark bei meinen Finanzen.

      Antworten
  8. Darf ich fragen, wie Du die große Steigerung vom Jahr 2017 zum Jahr 2018 erreichen willst.
    Das wäre schließlich fast das Dreifache.

    Schöne Grüße
    Dominik

    Antworten
    • Natürlich darfst du 🙂
      2017 sehe ich als eine Art „Lernjahr“ an. Ich sehe bereits jetzt im Januar, das hier Luft nach oben ist. Auch wird sich mein Kapital weiter steigern in diesem Jahr. Ich zahle monatlich Geld auf mein Depot ein und alle paar Monate geht nochmal eine größere Zahlung ein (durch Boni vom Arbeitgeber z.B.)
      Daneben sollte ich es auch schaffen, 2018 nochmehr Geld moantlich überweisen zu können, da ich dann nicht mehr der Alleinverdiener sein werde. Dies belastet die Finanzen zurzeit zusätzlich.

      Antworten
  9. Ich mag deine Unterscheidung, auch wenn ich ihr nicht direkt zustimmen würde. Hier versteckt sich aber der Teufel im Detail und ich glaube wirklich, dass man sich darüber nicht streiten braucht 🙂
    Am Endeffekt geht es den meisten ja gar nicht um die „finanzielle“ Freiheit sondern darum, wieder Herr über ihre eigene Zeit zu werden. Auch bei Immobilien und Dividenden ist ein Arbeitsaufwand notwendig — der wird aber eben (unentgeltlich) in Vorleistung erbracht mit der Erwartung, später dafür eine (hohe) Auszahlung zu erhalten. Das Dividendendepot baut sich ja nicht von allein auf sondern durch Konsumverzicht. Das heißt, du tauschst Zeit gegen eine regelmäßige Auszahlung in der Zukunft (Dividende) und nicht gegen eine sofortige Auszahlung (Konsum).

    Man kommt in keinem Fall ohne Arbeit weiter, man hat aber die Wahl, ob die Arbeit zeit- oder ortsgebunden ist oder nicht. Und ob die Arbeit nach Zeitaufwand oder nach Erfolg vergütet wird. Dividenden sind eine Erfolgsabhängige Vergütung, das Gehalt eben nicht.

    Ich persönlich mag halt erfolgsabhängige Auszahlungen lieber, weil sie mich stärker motivieren. Und ich mag eine Zeitunabhängige Zahlung lieber, weil sie mir die Freiheit gibt, meinen Tag nach eigenen Vorrstellungen zu planen.

    Eigentlich ist man ja immer finanziell frei, wenn die Einnahmen die eigenen Kosten übersteigen….

    Antworten
  10. Hallo Martin,

    schöner und interessanter Artikel. Ich habe eine Frage zu deinen Etappenzielen. Worauf kommt es denn an, dass du die einzelnen Etappenziele erreichen kannst? Ist es in erster Linie der Kapitaleinsatz? Also gehst du für 2018 davon aus, dass du einfach größere Trades machst?

    Viele Grüße und viel Erfolg!
    Mathias

    Antworten
    • Ja und nein.

      Der Kapitaleinsatz spielt hier natürlich eine Rolle, da ich bis 2018 mehr Geld auf meinem Depot haben werde. Aber auch die Erfahrung spielt hier eine Rolle. Dieses Jahr fange ich an, direkt mit Optionen zu traden. Momentan mit mehr Vorsicht, da mir die Erfahrung fehlt. Ich gehe davon aus, das ich alleine durch die Erfahrung, welcheich dieses Jahr sammeln werde, nächstes Jahr bessere von schlechteren Chancen unterscheiden kann.

      Antworten

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