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Saisonalitäten – Die Jahresendrallye

Jahresendrallye Saisonalitäten

Die Jahresendrallye ist wohl den Meisten ein Begriff. Ebenso wie die alte Börsenweisheit „Sell in May and go away… but remenber to come back in september“

Selbst statistisch beginnen nun die schwächeren Börsenmonate. Doch warum ist das so und warum sollte man nicht direkt im September wieder kommen?

Ihr sehr es ja an meiner Überschrift. Heute geht es um Saisonalitäten, speziell um Thanksgiving und Weihnachten und der damit verbundenen Jahresendrallye.

Heute teile ich Wissen aus einem Coaching von mir, welches ich vor ein paar Jahren hatte.

 

Was du heute lernen wirst ist:

  • Warum gibt es die Sommerflaute?
  • Wie entsteht die Jahresendrallye?
  • Wie man die Jahresendrallye nutzt

 

Warum gibt es die Sommerflaute?

Es mag nicht immer so sein, aber normalerweise gehören die Sommermonate zu den ruhigeren Monaten an der Börse. Oftmals korrigiert der Markt etwas in dieser Zeit.

Die Frage ist, warum?

Weil es nichts Neues gibt.

Die Berichterstattung geht erst wieder richtig im September los, also gibt es fundamental kaum Neuigkeiten.

Die Trader machen Sommerurlaub, da es schwer ist mir Trends Geld zu verdienen, wenn die Vola aus den Märkten verschwindet. Damit fällt auch deren Kapital weg.

Nun, und da es nur wenig gibt, was die Märkte beeinflussen könnte, machen natürlich auch die Manager von Fonds Urlaub. Ein wenig mit der Familie das Wetter genießen. Es sind ja auch nur Menschen.

Und so kommt es, normalerweise, das die Märkte in ruhigeres Fahrwasser kommen. Sie steigen leicht, oder aber sie fallen leicht. Größere Impulse gibt es meistens nicht mehr in dieser Zeit.

Denn auch wenn viele meinen, das Fundamentaldaten uninteressant ist, so sind es doch diese Daten, welche langfristige Trends entstehen lassen.

 

Wie entsteht die Jahresendrallye?

Das Ende des Jahres ist dagegen äußerst spannend und mit vielen Nachrichten und Zwängen hinterlegt.

So geht es nach dem Sommer direkt mit der Berichtssaison los. Wie haben sich die Firmen über den Sommer entwickelt? Da dies bei vielen Firmen dann bereits der dritte Bericht ist, kann man auch langsam realistisch abschätzen, ob die Firmen ihre Ziele halten können und ob der Gewinn steigt, gleich bleibt oder sinkt.

Eine sehr spannende Zeit.

Teilweise in der Berichtssaison noch, kommt der Thanksgiving-Effekt zum tragen.

Thanksgiving ist ein großes Fest in Amerika. Die ganze Familie wird eingeladen und ordentlich aufgetischt. Dementsprechend fängt ein ganzes Land an, Vorbereitungen zu treffen. Es wird eingekauft was das Zeug hält.

Das wiederum sorgt normalerweise dafür, das die Umsätze der Unternehmen steigen. Dies wissen viele Anleger und kaufen, spekulierend darauf, das auch die Gewinne steigen, denn es kommt ein weiterer Effekt zum tragen.

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Und jeder weiß, bevor Weihnachten kommt, kommt der Nikolaus 🙂

Die Leute kaufen immer größere Geschenke zu  Nikolaus und Weihnachten. Man kann also davon ausgehen, das wiederum die Umsätze und Gewinne steigen in dieser Zeit. Dies spiegelt sich in den Kursen wieder und treibt diese für gewöhnlich nach oben.

 

Hinzu kommt noch ein Druck in der Finanzbranche, welche zwar dumm ist, aber wohl viele machen.

Sie holen sich die gut laufenden Aktien in ihr Depot, soweit sie diese noch nicht haben. Somit müssen sich die Manager nicht rechtfertigen, warum sie diese Trends verschlafen haben.

Ich finde es ja grundsätzlich dumm, so vorzugehen. Aber so ist das eben. Zwänge gibt es überall.

 

Wie gesagt, für gewöhnlich. 2015 fiel die Jahresendrallye aus. 2016 fing sehr schwer an und dies blieb bis Mitte des Jahres dann so. Man könnte ein ausbleiben der Jahresendrallye also auch als Warnsignal hinnehmen.

 

Wie man die Jahresendrallye nutzt

Wie können wir dies nun für uns nutzen? Investoren eher gar nicht. Das was jetzt kommt ist für Trader und Spekulanten^^

Dazu gibt es mehrere Wege, dabei möchte ich aber speziell auf den Thanksgivingtrade und den Weihanchtstrade eingehen.

Wer sich mit der Markttechnik etwas auskennt, sollte sich die Trendbestimmung dieser in den Kopf zurückrufen.

Wer diese nicht kennt, hier habe ich die Trendbestimmung mit erklärt.

Ungefähr 2 Wochen vor Thanksgiving sollte man sich den S&P genauer ansehen und einen neuen Aufwärtstrend abwarten, sollte dieser nicht bereits vorhanden sein.

Wir springen einfach auf diesen Trend mit auf und reiten ihn mit. Man kann zusätzlich noch Einzelwerte anfangen zu traden, über dasselbe Prinzip.

Obwohl ich kein Fan von Stopps bin, würde ich hier vielleicht einen anraten, da es sich nur um einen kurzfristigen Trade handeln soll. Ob es Sinn macht diesen via Optionen umzusetzen, glaube ich auch nicht.

Ob man sich nun lieber ausstoppen lässt oder eher ein gewisses Gewinnziel ins Auge fasst, ist jedem selbst überlassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das es keine Rolle spielt. Mal ist das Eine besser, mal das Andere.

 

Etwa 2 – 3 Wochen vor Weihnachten gehen wir wieder so vor. Diesmal können wir aber auch gerne deutsche Aktien bzw. den Dax an sich handeln. Bei Thanksgiving rate ich dagegen, eher bei US-Markt zu bleiben.

Die Trades selber kann man laufen lassen. Jedoch sollte man spätestens am letzten Handelstag vor Weihnachten alle Saisontrades schließen. Dies hat mehrere Gründe.

Die Grundlage der Spekulation ist vorbei. Jeder hat ein Geschenk gekauft, der eines kaufen kann. Das Handelsvolumen wird stark zurückgehen und man sollte auch mal selber einen Schnittpunkt machen und sich auf die Feiertage freuen.

Ebenso werden im Januar die Gelder wieder umgeschichtet, die Gewinneraktien fallen dann und Verliereraktien steigen.  Auch hier kann man nochmal etwas Geld rausschlagen. Man wartet in den 10 schlechtesten Aktien ab, das sich ein neuer Aufwärtstrend bildet und handelt diesen mit.

 

Wer etwas mehr über die Markttechnik erfahren will, dem kann ich die folgenden zwei Bücher empfehlen. Mehr braucht man nicht für das Grundverständnis.

 

Hier nochmal die Bücher als Textlinks, da Adblocker die Bilder blockiert:

Professioneller Börsenhandel
Das Große Buch der Markttechnik

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