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Rente mit Dividende – raus aus der Altersarmut

Vorsorge

Die Altersarmut… sie ist in jedem Ohr, jeder macht sich Sorgen darum aber nur die Wenigsten machen aktiv etwas dagegen.

Viele vertrauen weiterhin auf den Staat, welcher verzweifelt versucht, die Rente zu sichern. Das diese aber, selbst bei einem sehr guten Verdienst, vorn und hinten nicht ausreichen wird, das ihr euren Lebensstandard halten könnt, ist bereits heute klar.

Doch was soll man dagegen machen, wenn man nicht gerade die Zeit und Lust hat, sich intensiv mit dem Thema Immobilien oder Börse auseinanderzusetzten?

Meine Antwort für euch soll die Dividende der Unternehmen sein! Ich möchte euch heute zeigen, was selbst aus kleinen Dividenden werden kann und möchte euch auch, vor allem denjenigen unter euch, welche sich nicht zu intensiv mit Börse befassen wollen, eine kleine Auswahlhilfe mit auf den Weg geben.

 

Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben

Der obere Satz passt recht gut zu der Zukunft der Rentenabsicherung. Viel zu wenige Menschen sollen später für zu viele die Rente finanzieren. Die Rente, in ihrer heutigen Form, sowie der Generationenvertrag, sind gescheitert.

Die Regierung hat natürlich solche tollen Gegenmaßnahmen ergriffen, wie die Riester-Rente… Ich persönlich kenne niemanden, bei welchen sich diese finanziell rechnen würde.

Was soll man also unternehmen, um sich abzusichern? Gold kaufen und unter das Kopfkissen legen? Kann man, aber ich persönlich rate davon ab. Gold selber produziert nichts und schafft nur wenig Mehrwert. Der Mehrwert kommt erst durch die Verarbeitung, dies ist aber meine Meinung.

Das eigentlich recht witzige ist, der Staat verrät euch in euren jährlichen Rentenbescheiden bereits, das ihr verarmen werdet. Da ich damit aber einen eigenen Artikel schreiben könnte, möchte ich hier auf das Video von Alex Fischer verweisen. In den beiden Videos geht Alex ebenfalls darauf ein, warum man Immobilien kaufen sollte. Er erklärt aber sehr gut, wie ihr das nächste Mal euren Rentenbescheid lesen solltet.

Zum Video

 

Dividenden als Ausweg?

Ich möchte euch eine sehr passive Möglichkeit zeigen, wie man aus der Misere rauskommt. Das benötigt natürlich Zeit, aber bis zur Rente hat man diese normalerweise auch noch.

Angenommen ihr legt euer Geld auf ein Tagesgeldkonto, da euch die Aktienmärkte zu riskant sind. Was passiert hier mit 10.000 € in 40 Jahren?

Wenn wir die Lockangebote der Banken rausnehmen (1,1% für die ersten 4 Monate) gehen wir von einem Zins von 0,5% pro Jahr aus. Die Inflationsrate in Deutschland betrug im September 0,7%. Gleichzeitig möchte ich auch zeigen, was wäre, wenn die EZB ihr Inflationsziel von 2% erreicht.

 

Dividenden

 

Also schön ist etwas anderes oder? Ihr verliert gutes Geld in der Zeit. Grade bei 2% halbiert sich eure Kaufkraft in 40 Jahren beinahe. Doch was kann man dagegen unternehmen?

Was wäre, wenn ihr euer Geld stattdessen in Unternehmen investierten würdet, welche euch monatlich, quartalsweise oder jährlich, Dividenden zahlen?

Gehen wir mal konservativ ran und gehen von einer Dividendenrendite (im Prinzip die Verzinsung eures eingesetzten Kapitals) von 3% aus und das wir diese immer wieder reinvestieren.

 

Dividenden

 

Das ist doch schon eher mein Geschmack. Selbst wenn die EZB ihr Inflationsziel erreicht, erhöhen wir sogar unsere Kaufkraft. Nur zum Verständnis. Bei einer Inflation von 2 % besitzt ihr hier fast die dreifache Kaufkraft, gegenüber denen, die ihr Geld auf ein Tagesgeldkonto legen.

Doch haben wir hier nicht das Risiko der Kursverluste? Ja die haben wir. Deshalb ist es wichtig starke Unternehmen zu kaufen! Diese durchleben zwar ebenfalls Kursverluste, aber der Aktienmarkt erholt sich nach jeder Krise wieder. Gute Unternehmen oftmals schneller, als der Gesamtmarkt.

Der deutsche Aktienmarkt schafft ca. 8% Rendite pro Jahr. Hier sind auch die Großen Kurseinbrüche mit verrechnet. Was bedeutet dies nun auf 40 Jahre?

 

Dividenden

 

Ok… das ist doch mal richtig ordentlich oder? Das sind aber nur die Kursgewinne!

Zu beachten ist noch, das die Unternehmen im Normalfall ihre Dividenden jährlich erhöhen! Das haben wir hier gerade völlig außen vor gelassen.

Mal ein kleines Beispiel was dies für euch bedeuten kann? Nehmen wir an, ihr hättet 2005 die Firma Digital Realty Trust Inc. Mit 10.000 $ gekauft.

Ihr würdet damit heute jährlich Dividenden von ca. 2.500 $ kassieren. Hättet ihr zusätzlich in der Zeit die Dividenden reinvestiert, wären aus euren 10.000 $ heute knapp 63.000 $ geworden.

Somit hättet ihr eine Dividendenrendite heute von ca. 25%! Das schaffen die meisten überbezahlten Fondmanager nicht.

 

Geduld ist eine Tugend

Wichtig ist natürlich hierbei Geduld. Ich möchte euch in diesem Beitrag nicht zeigen, wie ihr innerhalb von einem Jahr die erste Million aus den Märkten ziehen könnt. Hier geht es um Altersvorsorge mit Dividenden und wenig Arbeit.

Doch wie soll ich nun solche Unternehmen finden? Nun ja, man kann tief in die Fundamentalanalyse eintauchen und das Unternehmen auseinander nehmen. Aber auch da gibt es unterschiedliche Auffassungen, was nun richtig ist und was nicht. Ich möchte euch deshalb drei kurze Auswahlkriterien zur Hand geben, wie ihr schauen könnt, ob das Unternehmen an sich gut ist.

Ich misse mir nicht an, das diese Auswahlkriterien perfekt sind oder ihr damit die Besten der Besten rausfiltern könnt, dafür sind sie zu einfach. Aber ihr solltet damit zumindest nicht auf die völligen Verliererunternehmen reinfallen.

    1. Das Unternehmen existiert seit mindestens 30 Jahren

  • Es schüttet seit mindestens 15 Jahren ununterbrochen Dividenden aus

 

  • Wenn ihr euch den Chart anseht, stellt die Historie auf mindestens 10 Jahre. Stellt euch dann 2 Meter vom Bildschirm weg. Der Kurs sollte nun von unten links, nach oben recht laufen.

 

 

Warum diese drei Regeln?

Wenn ein Unternehmen seit 30 Jahren existiert, hat es bereits einige wirtschaftliche Krisen (z.B. Finanzkrise) überlebt und wurde sicherlich auch bereits von einem weniger begabten Management geführt.

Sollte ein Unternehmen bereits 15 Jahre lang Dividenden ausschütten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, das dieses Unternehmen versuchen wird, dies auch weiterhin zu bewerkstelligen.

Zu drittens. Warum den Chart ansehen? Ihr könnt bei einem so kurzen Regelwerk nicht alles wissen. Der Markt weiß meistens besser, wie die Zukunftsaussichten des Unternehmens sind. Hier solltet ihr euch auf das Wissen der Masse verlassen (damit meine ich der Masse des Geldes, nicht der Teilnehmer)

Ach bevor ich es vergesse. Solltet ihr nicht gleich 10.000 € zur Verfügung haben, dann investiert doch monatlich 100 €. Auf 40 Jahre gerechnet würdet ihr bei einer Inflation einen Gewinn von ca. 150.000 € machen. In der Zeit hättet ihr knapp 48.000 € eingezahlt. Es wäre also ein ansehnlicher Gewinn von knapp 300% entstanden.

 

Ich hoffe ich konnte euch kurz zeigen, wie man das Thema Altersarmut, mithilfe von Dividenden, angehen kann. Man kann die Rendite von Aktien noch weiter erhöhen, ohne zusätzliches Risiko einzugehen, doch dies werde ich später, in einem separaten Beitrag erläutern.
Wer sich für das Thema weiter interessiert und jemanden zusehen will, der das bereits so handhabt, dann schaut doch mal bei Alexander vorbei.

 

Erfolgreiches Investieren benötigt Zeit, Disziplin und Geduld. Unabhängig davon, wie groß Dein Talent oder Deine Anstrengungen sind, einige Dinge brauchen einfach Zeit: Man kann kein Kind in einem Monat bekommen, indem man 9 Frauen schwängert.

Warren Buffet

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Kommentare (2)

  1. Hallo lieber Kapitalist,

    Du reihst Dich in längere Liste von Dividenden-Enthusiasten. M.E. gibt es auch einige kritische Aspekte zu Dividendenstrategien, wie jenen, die Du hier aufgezeigt hast.

    Schau Dir mal folgenden Artikel an, was meinst Du? – https://meinefinanziellefreiheit.com/2016/12/08/von-dividenden-juengern-die-sich-an-der-passiven-einkommensquellen-laben/

    Viele Grüße,
    FF

    Antworten
    • Hallo FF,

      deinen Artikel hatte ich bereits gelesen gehabt 🙂
      Sicherlich hast du recht das derzeit ein gewisser Enthusiasmus um Dividenden zu verzeichnen ist. Ich selber sehe diese aber eher als zusätzlich Rente an, welche man sich über Jahrzente aufbauen muss.

      Antworten

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