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Passives Einkommen – Blogparade

Passives Einkommen

Passives Einkommen wird immer mehr zu einem Thema, mit dem sich auch die Öffentlichkeit beschäftigt.

Nun hat FreakyFinance zu einer Blogparade aufgerufen. Interessant ist auch, das es bereits einen Kongress auf http://vermoegens-akademie.de  zu dem Thema gibt.

Der Kongress ist kostenlos mit vielen interessanten Interviewpartnern. Schaut da auf jeden Fall mal vorbei!

 

Kommen wir nun aber zu meinem Beitrag 🙂

 

Ich selber bin noch nicht finanziell frei oder habe passive Einkommensströme, welche ausreichend wären, davon zu leben.

Also schreibe ich heute eher davon, wie ich darauf gekommen bin und wie ich mir diese Einkommensströme aufbauen will.

 

Die Idee von passiven Einkommen

Die Idee selber reifte bereits in meiner Ausbildung in mir ran. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen mein gesamtes Leben arbeiten zu müssen. Die besten Jahre meines Lebens, gegen Geld einzutauschen.

So fing ich an mir Gedanken zu machen, wie ich ein Einkommen aufbauen könnte, welches unabhängig von Zeit ist. Die Selbstständigkeit war damals meine erste Idee.

Damals bin ich daran gescheitert. Ich war zu jung und hatte keinen Plan.

Die Idee selber, der Wunsch nach Einkommensquellen, welche wenig bis gar keinen Aufwand haben, ließ mich aber nicht los.

So kam ich dann irgendwann zur Börse. Damit begann eine anstrengende Zeit für mich, worüber ich auch eine ganze Artikelserie geschrieben hatte.

 

Was ich vielleicht noch sagen muss ist, das ich nie vor hatte und auch nicht habe, mir einfach nur ein passives Einkommen aufzubauen, bei dem ich nichts mehr machen muss. Also ich habe nicht vor, soviel Kapital anzuhäufen, das ich theoretisch einfach nur von Dividenden leben könnte.

 

Warum nicht?

 

Weil ich ein passives Einkommen etwas anders für mich definiere. Für mich ist ein passives Einkommen natürlich ein Einkommen, welches Zeitunabhängig ist.

Aber auch das Einkommen durch den Optionshandel sehe ich, für mich, als passiv an.

Ja, ich muss jeden Monat neue Optionen schreiben… aber das dauert ein paar Minuten, das war es.

Ich sehe Einkommensquellen als passiv an, wenn man diese bequem nebenbei managen oder generieren kann.

 

Was für passive Einkommen nutze ich?

Der Handel mit Optionen

Nun wie ja soeben angedeutet, baue ich selber stark auf die Börse, speziell auf den Handel mit Optionen, auf.

Für mich ist der Handel keine Arbeit, sondern ein extremes Vergnügen. Nicht nur neue Leute kennenzulernen, sondern auch neue Dinge auszuprobieren und neue Ideen kennenzulernen.

Nun bin ich allerdings nicht ganz ohne Grund zum Handel mit Optionen gekommen.

Es gab an sich gesehen zwei ausschlaggebende Gründe, weshalb ich mit Optionen handle, vorrangig als Stillhalter.

Der erste Grund ist, das man durch das Schreiben von Optionen jeden Monat einen gewissen Cash Flow erzeugen kann. Diesen kann man recht gut steigern und kann so, über die Zeit, ein Einkommen generieren, welches dem gewohnten Angestellteneinkommen recht nahe kommt.

Der zweite Grund ist der Zeitaufwand.

Man muss die Positionen nur wenig beobachten und das Suchen von guten Gelegenheiten ist auch nicht wirklich zeitintensiv.

Ich selbst verbringe mit dem Handel nur wenige Minuten am Tag. Die meiste Arbeit habe ich dabei nach den großen Verfallstagen, da ich mein Geld neu verteilen muss.

 

Der Kapitalist

Ok, meine Website als passives Einkommen zu bezeichnen, ist vielleicht etwas hochgegriffen. Erstens stehen kaum bis keine Einnahmen zu Buche und zweitens macht so ein Blog doch recht viel Arbeit.

Nichtsdestotrotz kommen nun auch immer mehr Besucher über die Suchmaschinen auf meinen Blog. Diese lesen Artikel etc. in denen ich nur einmal Arbeit investiert habe.

Da ich plane die Seite weiter zu monetarisieren, da sich dies auch langsam von den Besucherzahlen her lohnt, gehe ich davon aus, das sich die Einnahmen langfristig steigern werden und somit immer mehr zu eher passiven Einkommen werden.

Ein anderer Aspekt ist ebenfalls, das ich die Website nicht wirklich als Arbeit ansehe. Es macht einfach Spaß. Normalerweise würde ich, obwohl keine wirklichen Einnahmen zu verzeichnen sind, viel mehr Zeit an dem Blog arbeiten.

 

Ich denke, das dies ebenfalls eine Eigenschaft von passiven Einkommen ist. Die Definition mag sein, das Geld fließt, ohne das man Arbeit investieren muss. Doch was ist, wenn man die Arbeit nicht direkt als Arbeit, im eigentlichen Sinne, ansieht?

Wenn Geld für etwas fließt, was man sowieso machen würde, ist es nicht dann auch irgendwo passiv?

Eine interessante Frage finde ich.

 

Was für Einkünfte sind geplant?

Nun, ich hatte es schon einmal in einem Artikel durchblicken lassen. Neben der Börse und dem Blog habe ich mir für später vorgenommen, auch Immobilien zu kaufen. Da hier aber nicht meine Expertise liegt und ich nur bedingt mich mit allen Feinheiten auseinandersetzen möchte, werde ich hier mit mehr Eigenkapital rangehen, als es die richtigen Investoren machen.

Der Plan dahinter ist einfach. Wohnung/Haus kaufen, vermieten und das Tagesgeschäft soll eine Hausverwaltung machen.

Ich selber möchte später nur wenig mit den Immobilien zu tun haben.

 

Ein weiterer Traum von mir ist auch noch, ein Buch raus zubringen. Früher habe ich gerne Fantasy Geschichten geschrieben. Heute würde ich lieber versuchen ein Buch zum Thema Börse rauszubringen.

Ideen gibt es dafür natürlich auch schon, aber der Blog steht hier an erster Stelle.

Das Buch selber, wenn ich es denn einmal schreibe, wird wahrscheinlich dann eher ein Projekt, wenn ich die finanzielle Freiheit schon erreicht habe und mehr Zeit zur Verfügung habe.

 

Warum will ich überhaupt passives Einkommen generieren?

Dies ist eine Frage, mit der man sich beschäftigen sollte. Indem ich mir diese Frage immer und immer wieder stelle, motiviere ich mich selber, wenn ich mal einen Durchhänger habe.

Für mich ist die Antwort einfach.

Ich möchte nicht mein Leben lang vorgeschrieben bekommen, wann ich zu arbeiten habe und wann nicht. Geschweige denn, wie lange pro Tag.

Ebenfalls möchte ich nicht erst jemand fragen, ob ich frei machen kann, nur weil ich mir irgendwo etwas ansehen möchte und ich dafür halt länger als einen Tag benötige.

Ein weiterer Punkt ist auch, ich möchte selber entscheiden, wann und wie viele Tage im Jahr ich frei habe… ich möchte nicht, das ich nur 24, 28 oder 30 Tage im Jahr frei habe, nur weil es auf einem Blatt Papier steht.

 

Für mich steht der Faktor Zeit als Hauptmotivator an erster Stelle! Nicht das Geld an sich.

Ja klar, es wäre schön das Einkommen ins unermessliche zu steigern, aber das brauche ich nicht. Mir ist wichtig Herr über meine Lebenszeit, die ich habe, zu sein. Und zwar nicht erst ab 16 oder 17 Uhr, sondern die kompletten 24 Stunden, die ein Tag hat.

Aus diesem Grund versuche ich weiterhin mein passives Einkommen zu steigern.

 

 

 

Bevor ich es vergesse. Ich bin natürlich nicht der Einzige, der an der Blogparade teilnimmt.

So hat Matthias auf seiner Seite getmad.de auch bereits einen Artikel dazu geschrieben. Diesen finde ich recht interessant, da er die finanzielle Freiheit über seine passiven Einkommen bereits erreicht hat, aber trotzdem weiterhin in einem Angestelltenverhältnis arbeitet. Schaut mal bei ihm vorbei.

 

Ein kleiner Nachtrag:

 

Auch der Penningfuxer hat einen Beitrag zur Parade geschrieben. Er stürzt sich dabei auf die Realisierung des ganzem und auf seine eigenen Erfahrungen.

 

Auf der Seite Geldchallenge von Axe, einem Optionskollegen, findet man nun ebenfalls einen Beitrag für die Blogparade. Ich finde seinen Beitrag sehr interessant, da er klipp und klar sagt, passives Einkommen gibt es nicht. Nachdem ich seinen Artikel gelesen habe, muss ich ihm da schon recht geben. Einkommen ist immermit Arbeit verbunden.

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Kommentare (7)

  1. Moin Martin,
    danke für die Teilnahme 🙂
    Zu deiner Frage: „Wenn Geld für etwas fließt, was man sowieso machen würde, ist es nicht dann auch irgendwo passiv?“

    Ist meine Meinung: Ja!

    Ich sehe es auch so. Es geht darum etwas zu machen, dass für einen selbst keine Arbeit in dem Sinne ist. Eben eher Hobby. Dann ist es für mich auch eine Art des passiven Einkommens.

    Beste Grüße
    Vincent

    Antworten
  2. Auf jeden Fall zählt Zeit über alles. Zeit ist die einzige Resource, die durch nichts anderes zu ersetzen ist.

    Geld ist dagegen nur Mittel zum Zweck. Ich liebe es aber, meine passiven Einkommensströme in Zeit umzurechnen, die ich nicht mehr arbeiten müsste. Aktuell nur Just For Fun, irgendwann wird es aber heißen: Hey du hast genug, du musst nicht mehr arbeiten gehen, wenn du nicht magst. Toll!

    CU Ingo.

    Antworten
    • Hi Ingo, geht mir auch so.
      Zeit kann man nicht zurückbekommen. Jede Sekunde ist verloren, wenn diese vergangen ist.

      Ich rechne auch ab und an meine Einkünfte gegen meine „Zeit“. Als Bezugsgröße nehm ich dabei meinen Angestelltenjob. Hab dafür extra eine Excel Tabelle, welche mir anzeigt, wie viel Tage im Monat ich von meinen aktuellen Einkünften blau machen könnte^^

      Antworten
  3. Ich glaube des Pudels Kern ist: Selbst bestimmen was man mit seiner Zeit macht .. und zwar mehr oder weniger 24 Stunden am Tag. Das Vehikel ist die finanzielle Freiheit.

    Aktuell arbeite ich noch gern .. aber wer weiß wie das in ein paar Jahren ausschaut .. und sollte es einmal soweit sein kann ich ohne Risiko den Hut nehmen 😉

    Antworten
    • Hallo Matthias,

      solange dir dein Job spaß macht, gibt es auch keinen Grund, das du diesen kündigen solltest. So hast du halt einfach sehr nette Nebeneinkünfte 🙂

      Aber ich denke alleine das Wissen, das man im Notfall nicht darauf angewiesen ist zu arbeiten, ist schon befreiend und gibt Sicherheit.

      Antworten
  4. Schön zu lesen Martin, dass es Dir auch wichtig ist der Herr über Deine eigene Lebenszeit zu sein. Ich habe das schon im Jahr 2004 erkannt, dass es nicht sein kann 30-40 Jahre als Festangestellter bist zur gesetzlichen Rente im Hamsterrad zu arbeiten.

    Antworten
    • Ich finde es wichtig zu erkennen, das man nur einmal lebt. Die Frage ist, will man wirklich gut die Hälfte seines Lebens, vor allem die beste Zeit (körperlich wie geistig) so verbringen, das andere Menschen darüber bestimmen, was du wann zu machen hast und von wann bis wann du wo zu sein hast… Die Vorstellung finde ich schrecklich.

      Davon abgesehen, das man automatisch gleich für das Alter mit vorsorgt. Denn, wer es schafft seine Ausgaben über passives Einkommen zu decken, braucht sich weniger Sorgen um die Altersarmut machen.

      Antworten

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