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Meine Gehversuche mit P2P Krediten

P2P Kredite

Was wäre ich für ein Kapitalist, wenn ich nicht auch mal das ursprünglichste Handwerk eines Kapitalisten versuchen würde?

Damit meine ich Kreditvergaben. Da die Hürden sehr groß wären, eine kleine eigene Bank aufzubauen, muss man nach anderen Dingen Ausschau halten. Glücklicherweise gibt es ja dafür heutzutage die P2P Plattformen.

Ich glaube es war Gerald Hörhan der sagte, die besten Schulden die man haben kann, sind diejenigen, welche andere gehören. Sprich, das Beste was dir passieren kann, ist wenn jemand bei DIR schulden hat und du darauf Zinsen bekommst.

 

Was ist P2P überhaupt?

Im groben beschrieben, bei P2P Krediten spielt man Bank. Auf solchen Plattformen bewerben sich Leute, welche für irgendein Vorhaben Geld benötigen. Meist kurzfristig.

Wir können denen nun Geld geben. Andere machen das auch, bis die gewünschte Summe zusammengekommen ist. Dann haben wir als Kreditgeber nicht mehr viel zu tun. Der Schuldner zahlt nun jeden Monat seine Raten ab. Selbstverständlich mit einem dementsprechenden Zins.

 

Klingt gefährlich… warum holen die sich nicht bei einer Bank einen Kredit?

Die Frage ist mir auch durch den Kopf gegangen. Die Zinsen sind niedrig, die Hürden einen Kredit zu bekommen gering. Warum also Schulden aufnehmen, und teilweise den zehnfachen Zins zahlen, wie er bei Banken üblich ist?

Nun, es sollte kein Geheimnis sein das die Menschen, welche sich hier Kredite holen, nicht immer die beste Bonität haben… Vielleicht aber benötigen sie auch sehr kurzfristig Geld und eine Bank würde zu lange Zeit brauchen.

Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht zu 100%. Ich selber kann es mir nur erklären, das die Leute da entweder, tatsächlich sehr kurzfristig und unkompliziert Geld benötigen oder halt auch, das sie ihre eigenen Finanzen nicht im Griff haben.

 

Toll… wenn die Ihre Finanzen nicht im Griff haben, bekomme ich mein Geld nie wieder

So ist es dann auch nicht. Ich selber habe ich mich bei Auxmoney angemeldet und hier und da etwas rum gelesen. Sollte ein Kreditnehmer tatsächlich die Zahlungen einstellen, kümmert sich Auxmoney um weitere Schritte, sodass das Geld weiterhin fließt.

Aber Achtung. Wie an der Börse sollte man schauen, wie Risikoreich die Anlage ist? Umso höher die Zinsen, umso höher das Ausfallrisiko. Man sollte hier nicht nur mit der Brieftasche denken, sondern durchaus etwas betriebswirtschaftlich!

 

Und wie gehe ich jetzt bei Auxmoney vor?

Meine Anmeldung habe ich bereits abgeschlossen. Zumindest fast… Die Anmeldung auf der Website selber geht recht schnell, jedoch macht man parallel ein neues Konto bei der BIW Bank auf. Dies wird dann euer Anlegerkonto werden.

Das dauert ein wenig. Auch wird hier noch mit dem Post-Ident-Verfahren gearbeitet. Online hätte es mir ein wenig besser gefallen, aber ein Bein habe ich mir so auch nicht ausgerissen.

Ist das Konto scharf, überweise ich einen kleinen vierstelligen Betrag darauf. Am Anfang werde ich nicht soo viel überweisen, da ich noch keine Erfahrungen habe und nebenbei andere Projekte laufen habe.

Sobald das Geld auf dem Anlegerkonto ist, werde ich versuchen, es in Summe komplett zu vergeben. Wichtig dabei ist aber, das ich mich an der Grundregel von meinen Börsengeschäften halte. Diversifikation. Das Geld teile ich also auf mehrere Kreditnehmer auf, nur für den Fall, das ich direkt am Anfang einen habe, der Privatinsolvenz anmeldet. Das wäre ja doof.

 

Wirklich mehr habe ich derzeit nicht zu berichten darüber, da mit leider noch die Praxisbeispiele fehlen. Ich halte euch aber auf jeden Fall auf dem Laufenden!

 

Mir ist noch ein schönes Zitat eingefallen, welches zum Abschluss nochmal erklären könnte, weshalb die Leute nicht zur Bank gehen, um sich einen Kredit zu holen.

 

Bank: eine Einrichtung, die dir so lange Geld leihen wird, als du beweisen kannst, dass du keins brauchst.

Unbekannt

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Kommentare (11)

  1. Danke für die Mühe, die Sie gemacht haben, um das alles zusammenzutragen.

    MfG Banyo

    Antworten
  2. Moin,
    ich finde P2P-Kredite als Beimischung auch interessant.
    Wie bei der Diversifikation der Anlageklassen ist mir auch eine Risikostreuung innerhalb der verschiedenen Assets wichtig. Deswegen lege ich z.B. auch im Bereich P2P-Kredite über mehrere Plattformen an. Angefangen habe ich 2009 bei smava. Später bin ich auch bei auxmoney eingestiegen. Inzwischen investiere ich Neubeträge nur noch bei ausländischen Anbietern (Mintos, Bondora, Twino, Viventor). Da diese Anbieter auch Kredite mit „Buy-back“ Garantie anbieten, senkt das das Risiko zusätzlich. Wenn du Fragen zu den verschieden Anbietern und meinen Erfahrungen hast, schreib mich gerne an. info@freakyfinance.net
    Ich kann auch Empfehlungslinks zur Verfügung stellen, über die du teilweise ein kleines Startguthaben erhältst.
    Gruß
    Vincent

    Antworten
    • Hallo Vincent,

      vielen Dank für deinen kurzen Erfahrungsüberblick. Klingt seht interessant, auch mit den ausländischen Konten.
      Wie ist es denn da mit den Steuern? Bei Aktien ist man ja auch im jeweiligen Ausland dann steuerpflichtig. Ist dies bei den P2P auch so?

      Antworten
      • Hallo Martin,
        zu versteuern sind die Zinseinnahmen aus den ausländischen Plattformen auch. Die Erträge werden seitens der Plattformen unversteuert ausgeschüttet. Du musst sie in deiner deutschen Steuererklärung angeben.
        Beste Grüße
        Vincent

  3. Hallo Kapitalist,
    vorsicht mit den Ausfallquoten.
    Das Problem: Die Zinszahlungen musst Du als Kapitalerträge voll versteuern. Die Verluste durch Zahlungsausfälle kannst Du aber grundsätzlich nicht gegenrechnen.

    Diese ungleiche steuerliche Behandlung verschiebt das Risikoprofil. Nehmen wir an, Du bekommst 50 Euro Zinsen und hast 40 Euro Zahlungsausfall.

    Dann darfst Du nicht rechnen:
    50 €- 40 € = 10 € zu versteuerndes Einkommen, also 7,36 € Gewinn nach Steuern.

    sondern mußt rechnen:

    50 € – 13,19 € Steuern = 36,81 € für Dich
    Abzüglich der 40 € Zahlungsausfall hast Du 3,19 € Verlust gemacht.

    Die echten Hochrisikokredite (hohe Zinsen, hohe Verluste) sind steuerlich unattraktiv.

    Gruß
    Finanzwesir

    Antworten
    • Hallo Finanzwesir,

      vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis. Ich muss zugeben, daran hatte ich selber noch nicht gedacht. Leider verschiebt sich zur Zeit sowieso einiges bei mir, da ich noch mitten im Umzugsstress bin 🙂

      Antworten
  4. Sei vorsichtig. Normale Ausfallquote liegt bei 2-3% bei auxmoney ist sie vermutlich höher selbst bei 5% (1000€ zu je 25€ sind 40 Geschäfte davon 2 die nicht klappen). Bei den 5% musst du erst mal 5,2% erwirtschaften mit dem Rest damit du auf Null bist. Um 3% Rendite zu machen müssen die das ja dann für 9,9% verkaufen (verdienen ja auch was). Und ehrlich wer 9% zahlen muss da ist die Ausfallquote bestimmt bei 5% eher höher

    Antworten

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