Langjähriger und zufriedener Kunde von

CapTrader - 900x90

Unterstütze die Website

Optionsstrategien – Theorie und Praxis

Optionsstrategien Praxis Theorie

Optionsstrategien gibt es unzählige. Einige davon sind hochkomplex, andere sehr einfach gehalten.

Es gibt Strategien für jede Marktphase und jeder Kontogröße. Doch die richtigen Strategien zu finden ist zuweilen sehr schwer und zeitaufwendig.

Deshalb arbeite ich für euch die unterschiedlichen Optionsstrategien auf, welche wann sinnvoll sind und wie diese angewendet werden.

Hierbei werde ich Abstand von zu komplizierten Strategien nehmen. Ich bin ein Freund der Einfachheit. Dies hat viele Vorteile. Denn umso komplizierte Strategien aufgebaut sind, umso schwieriger wird es, den Überblick zu behalten und diese zu managen.

Bevor nun jedoch die unterschiedlichen Strategien kommen, welche jeweils eigene Artikel besitzen, möchte ich kurz auf die Inhalte der Artikel eingehen und einige Begriffe klären, welche euch begegnen werden.

 

 

Was ist eigentlich eine Option?

Wir reden hier nicht von binären Optionen oder Optionsscheinen, sondern von Optionen. Alle anderen Instrumente wurden von diesen nur abgeleitet.

Optionen sind, einfach ausgedrückt, Versicherungsgeschäfte. Man kann sich mit diesen gegen fallende oder steigende Kurse absichern, indem man eine Option kauft und dem Verkäufer dafür eine Prämie gibt.

Der Verkäufer der Option trägt das größte Risiko. Der Käufer einer Option kann dagegen nicht mehr verlieren, wie die gezahlte Prämie.

Jedoch, wie bei allen Versicherungsgeschäften, muss es ja einen Grund haben, weshalb jemand das Risiko übernimmt. Dieser Grund ist auch recht einfach. Die Wahrscheinlichkeiten liegen beim Verkäufer der Option. Umso näher die Option am aktuellen Kurs verkauft wird, umso höher ist auch die Versicherungsprämie, welche dem Verkäufer der Option als Puffer dient.

Wir selber konzentrieren uns deshalb darauf, Optionen zu verkaufen und somit zu dem eletären Kreis der Stillhalter zu gehören. Hier müssen wir weg von dem typischen Gedankengängen, wohin der Kurs wohl gehen wird, hinzu den Gedanken, wohin der Kurs in x Tagen nicht mehr gehen wird.

Ihr seht schon, eine Option läuft nur eine gewisse Zeit. Danach verfällt diese. Eine Option kann dabei angedient werden, sprich die Versicherung kann in Anspruch genommen werden. Dies geht jedoch nur, wenn eine Option im Geld ist.

Aber auch hierfür gibt es Optionsstrategien um dies zu verhindern, wobei es ebenso Optionsstrategien gibt, bei denen genau dies das Ziel ist.

 

Europäische und amerikanische Optionen

Bei Optionen gibt es zwei größere unterschiedliche Gattungen. Europäische und amerikanische Optionen.

Dies hat jedoch nichts mit den geografischen Gegebenheiten zu tun. Der Unterschied besteht darin, wann eine Option, welche ihren Strike erreicht hat, angedient werden kann. Dies ist wichtig für Stillhalter, wie auch für Käufer von Optionen.

Eine europäische Option kann nur am Ende der Laufzeit angedient werden, nie einfach zwischen drin.

Eine amerikanische Option dagegen, kann immer angedient werden. Hier muss nicht bis zum Verfall gewartet werden.

Die meisten gehandelten Optionen sind amerikanische Optionen.

 

Call – Put

Ich möchte hier nur kurz darauf eingehen, was ein Call und was ein Put ist.

Verkaufen wir einen Call, haben wir als Stillhalter die Pflicht, bei überschreiten des Strikes und wenn der Käufer dies verlangt, 100 Aktien zum Strikepreis zu verkaufen.

Der Put nimmt genau den Gegenpart ein. Hier sind wir in der Pflicht, 100 Aktien zu kaufen, wenn der Strike unterschritten wird.

Ab und an liest man etwas von einem Barausgleich. Dieser ist eher eine Ausnahme. Normalerweise erhält man tatsächlich 100 Aktien eingebucht bzw. ausgebucht.

 

Short Call – Short Put

Wenn ihr lest, das wir in einer Optionsstrategie einen short Put oder short Call auflegen, bedeutet dies nicht anderes, als das wir eine Option verkaufen und hierfür eine Prämie erhalten.

Da ich mich selbst als Stillhalter ansehe, ist es bei fast allen Optionsstrategien mein Ziel, Prämien zu erhalten und diese letztendlich als Gewinn verbuchen zu können.

 

Long Call – Long Put

Lest ihr hingegen, das wir einen long Call oder Put kaufen oder auch eine Absicherung kaufen, bedeutet dies nichts weiter, als das wir uns eine Option an der Börse kaufen, also Prämie bezahlen.

Dies macht sehr oft Sinn und ich praktiziere dies auch immer wieder. Weshalb, erfahrt ihr in den einzelnen Strategien.

 

Strike und Laufzeit

Wenn ich von einem Strike schreibe, ist dies der Kurs bei dem wir eine Option verkaufen oder kaufen.

Zusätzlich kann es sein, das ich eine Laufzeit in Tagen angebe. Mit dieser ist immer die restliche „Lebenszeit“ der Option gemeint. Also die Restzeit, bis die Option verfällt.



Adjustierung

Für jede Strategie werde ich Adjustierungsmöglichkeiten vorstellen. Teilweise auch welche, die man so nicht in Büchern findet, sondern welche ich selbst in der Praxis angewendet habe und als sinnvoll halte.

Adjustierungen sind dabei Reparaturstrategien, bzw. Tipps und Anleitungen, wie man vorgehen sollte, wenn ein Trade sich negativ entwickelt. Somit habt ihr gleich Anleitungen zu den Strategien, welche euch recht genau sagen, wann ihr was machen müsst.

 

Debit oder Credit

In den einzelnen Strategien werdet ihr immer wieder daraufhin gewiesen, ob es sich um eine Debit oder Credit Strategie handelt.

Doch was sagt uns dies?

Bei einer Credit Strategie werdet ihr Prämien erhalten, was gleichzeitig eurem maximalen Gewinn widerspiegeln wird. Diesen müsst ihr managen. Ein Beispiel dafür wäre der einfache Verkauf eines Puts, für den ihr dann 200 $ erhaltet.

Bei einem Debit dagegnen, müsst ihr erst Geld investieren um Geld zu erhalten. Hier sind die Gewinnchancen meist höher, aber auch die Wahrscheinlichkeiten normalerweise gegen euch.

Ein Beispiel hier wäre, wenn wir den Put nicht verkaufen, sondern kaufen. Hierfür müssten wir 200 $ bezahlen.

Im Kernunterschied könnte man sagen, bei einem Credit versucht man soviel von der erhaltenen Prämie zu erhalten, wie es einem möglich ist, dafür hat man auch die Wahrscheinlichkeiten auf seiner Seite.

Bei einem Debit nimmt man dagegen die geringen Wahrscheinlichkeiten in Kauf, um höhere Gewinne einfahren zu können.

 

Optionsstrategien und ihre Unterteilung

Ich habe die verschiedenen Strategien in zwei größere Blöcke unterteilt. Hierbei ist der erste Block „Optionsstrategien bei geringer Volatilität“ und der zweite Block „Optionsstrategien bei hoher Volatilität“.

Beide Blöcke sind an sich selbsterklärend.

Im Ersten Block stelle ich Strategien vor, welche am meisten Sinn machen, wenn die Volatilität in einem Basiswert gering ist. Um Basiswerte miteinander vergleichen zu können, sollte man die IVR hierzu heranziehen.

Der zweite Block beschreibt dagegen Strategien, welche man bei hohen Volatilitätn einsetzen sollte.

Die Unterteilung macht deshalb Sinn, da es Strategien gibt, welche von steigender, sowie von fallender Volatilität zusätzlich profitieren.

Die Strategien sind selbstverständlich genauso auch bei Futures anwendbar.

 

 

 

Optionsstrategien bei geringer Volatilität

Poor Man’s Covered Call

Poor Man’s Covered Put

Calender Spreads

 

Optionsstrategien bei hoher Volatilität

naked Put

naked Call

Strangle

Covered Call

Vertical Spreads

Iron Condor

Straddle

Iron Fly

 

Du suchst noch einen fähigen und zuverlässigen Broker, welcher gleichzeitig eine starke kostenlose Software anbietet? Dann sieh dir mal Captrader an.

Suchst du nach Lernmaterial, dann stöbere durch meine Empfehlungsseiten. Hier findest du meine persönlichen Empfehlungen zu Büchern, Technik und vieles mehr.



(Visited 223 times, 1 visits today)
auxmoney - Geldanlage mit hoher Rendite

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*