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Optionsstrategien – Der Iron Fly in der Theorie

Hallo zusammen, heute möchte ich euch eine weitere Optionsstrategie, den Iron Fly, vorstellen.

Dies ist, wie der Strangle, Straddle oder der Iron Condor, eine marktneutrale Strategie. Dies bedeutet, wir konzentrieren uns nicht darauf, ob der Markt steigt oder fällt, sondern wir gehen einfach davon aus, das der Markt innerhalb unserer Strikes bleibt und letztendlich am Verfallstag innerhalb dieser schließt.

Den Iron Fly werde ich dabei erstmalig zu den jetzigen Earnings ab und an mit handeln, da ich diese Optionsstrategie sehr interessant finde.

Ihr werdet dabei heute lernen

  • Wie ist der Iron Fly aufgebaut?
  • Warum einen Iron Fly handeln?
  • Wie adjustiert man einen Iron Fly?

 

Wie ist der Iron Fly aufgebaut?

Legende:

P = Put

C = Call

Oberhalb der Linie = verkaufte Optionen

Unterhalb der Linie = gekaufte Optionen zur Absicherung

Kreis = aktueller Kurs

Rote Striche = rechnerischer Breakeven

Iron Fly

Ich werde mir zukünftig angewöhnen, Strategien in ihrem Aufbau und ihrer Adjustierung wie oben vorzustellen und nicht mehr über Charts. Schreibt mir gerne in den Kommentaren, wie ihr das findet.

Kommen wir aber nun zum Aufbau des Iron Fly.

Wir verkaufen, wie bei einem Straddle, am aktuellen Kurs einen Call und eine Put Option. Zusätzlich aber kaufen wir an der ersten Standardabweichung noch einen Call und einen Put zur Absicherung vor ungewöhnlich starken Kursbewegungen. Ebenso werden diese gekauften Optionen bei der Adjustierung noch eine sehr wichtige Rolle spielen.

Die roten Linien im Bild zeigen uns den rechnerischen Breakeven an. Über- oder unterschreitet der Kurs diese Linie, machen wir Verlust.

Errechnet wird der Breakeven folgendermaßen:

Prämieneinnahmen des Call + Put – Prämienzahlungen für Call + Put = Nettoprämie

Kurs + Nettoprämie = oberer Breakeven

Kurs – Nettoprämie = unterer Breakeven

 

Beispiel:

Wir handeln einen Iron Fly auf die Aktie XYZ. Diese steht aktuell bei 100 $.

Für unseren verkauften Call erhalten wir 2 $ Prämie. Für den verkauften Put erhalten wir ebenfalls 2 $ Prämie.

Nun kaufen wir an der ersten Standardabweichung einen Call und einen Put zur Absicherung. Der Call kostet uns 0,5 $ und der Put 0,6 $.

Nettoprämie = 2 $ + 2 $ – 0,5 $ – 0,6 $ = 2,9 $

Breakeven oberhalb = 100 $ + 2,9 $ = 102,90 $

Breakeven unterhalb = 100 $ – 2,9 $ = 97,10 $

 

Wie man sieht ist durch die Absicherung der Verlust in dieser Strategie begrenzt. Unseren maximalen Gewinn würden wir jedoch nur erhalten, wenn der Kurs sich überhaupt nicht bewegen würde. Auch unwahrscheinlich.

Dagegen ist die Wahrscheinlichkeit, das wir Aktien ein- bzw. ausgebucht bekommen, extrem hoch, da immer eine unserer Optionen unweigerlich im Geld ist. Wo ist also der Sinn dieser Strategie? Was bringt sie uns?

 

Warum einen Iron Fly handeln?

Nun, warum sollte man dann einen Iron Fly handeln? Dies hat etwas mit der Konzeption der Prämien zu tun.

Die höchsten Prämieneinnahmen erhält man für Optionen, welche direkt am Kurs verkauft werden. Hier erhält man den meisten Zeitwert und den höchsten Volatilitätsaufschlag.

Dadurch verfällt dieser hier auch am schnellsten. Wir nehmen mit den Optionen, welche direkt am Kurs verkauft werden, die attraktivste Prämie ein, gehen aber auch ein höheres Risiko ein.

Um dieses Risiko zumindest auf ein definiertes Maß herunter zu brechen, kaufen wir zusätzlich an der ersten Standardabweichung Optionen. Somit sind wir gegen schnelle Kursänderungen, wie z.B. gegen Gaps, abgesichert.

Ein weiterer Vorteil dieser Strategie ist die Art der Adjustierungen. Oft kann es sein, das sich Adjustierungen nicht mehr lohnen, da die Prämien zu gering geworden sind. Bei Optionen, welche direkt am Kurs verkauft werden, kann man meist bis wenige Tage vor Verfall recht gute Prämien erzielen. Dazu später jedoch mehr.

Aktuell finde ich Iron Flys äußerst interessant für Earnings. Warum?

Da hier die Vola nochmal höher ist, als normal. Wenn der Kurs des Basiswertes sich dann nur bedingt bewegt, macht sich natürlich der Volacrash noch extremer bemerkbar. Selbst wenn der Basiswert sich stärker bewegt als angenommen, sind wir 1. Abgesichert und 2. Können wir immer noch recht komfortabel adjustieren.

Auch im normalen Trading werde ich diese Optionsstrategie mal versuchen, aktuell aber sehe ich die Zukunft dieser Art des Handelns bei mir im Earningstrading.  Im Newsletter werde ich aber darauf hinweisen, wenn ich einen Iron Fly probiere. Die Strategien werden hier für euch also aufgeschlüsselt sein.

Einen Iron Fly handeln wir dabei nur, wenn die Volatilität hoch ist!
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Wie adjustiert man einen Iron Fly?

Die Adjustierung, welche ich hier vorstelle, ist eine Art Allroundadjustierung, welche ich als Konsequenz meiner letzten Trades entwickelt habe.

Naja, entwickelt ist vielleicht das falsche Wort. Ich bin nicht direkt der Erfinder. Ich habe eine Adjustierung für einen Strangle auf den Iron Condor angepasst und nun auf den Iron Fly übertragen.

Somit habe ich meine Adjustierungsstrategie mechanisiert und bin von der „schauen wir mal Strategie“ weggegangen.

Kommen wir nun aber zur Adjustierung.

Einen Iron Fly kann man in mehreren Schritten adjustieren. Diese stelle ich nun vor.

 

  1. Adjustierung – Der Kurs erreicht den Breakeven

Sobald der Kurs den Breakeven erreicht, müssen wir etwas unternehmen, da hier die Gefahr besteht, das wir einen Verlust erleiden.

Es gibt in diesem Fall eine Minusseite und eine Gewinnerseite. Durch den Aufbau des Iron Fly kann immer nur eine Seite im Verlust sein.

Wenn der Kurs an unseren Breakeven angekommen ist, bzw. recht nahe an ihm dran ist, kaufen wir die Option der Gewinnerseite zurück. Nur die short Option! Die long Option, welche wir für die Absicherung haben, fassen wir nicht an.

Nun verkaufen wir eine neue Option direkt am Kurs (1). Haben wir die Call-Seite zurückgekauft, verkaufen wir einen Call am Kurs, haben wir die Put-Seite zurückgekauft, verkaufen wir einen Put.

Das Ziel daran ist es, genug Prämie einzunehmen, das der Breakeven bis mindestens zur Absicherung verschoben wird. Sollte dies mit der Prämie am Kurs nicht möglich sein, rollen wir die Gewinnerseite direkt bis zur Absicherung der Minusseite (2).

Iron Fly

Wenn alles klappt, geht der Kurs entweder weiter in die Richtung der Minusseite oder aber er bewegt sich nun zwischen der Absicherung der Minusseite und der Option, welche im Verlust ist, hin und her. In beiden Fällen können wir einfach abwarten bis der Verfall kommt.

 

  1. Adjustierung – der Kurs nimmt nun die entgegengesetzte Richtung an

Mies wird es, wenn der Kurs die entgegengesetzte Richtung annimmt. Dann sind wir wieder gefragt. In unserem obigen Beispiel würde das bedeuten, der Kurs steigt wieder über den Strike des Puts an. Das wäre suboptimal. Warum?

Grundsätzlich könnten wir keinen Verlust mehr machen, Durch die erste Adjustierung haben wir es ja geschafft, soviel Prämie zu generieren, das unser Breakeven bis mindestens zur Absicherung verschoben wurden ist. Dies zählt natürlich auch für die andere Seite.

Das Problem an der Sache ist, das dies Theorie ist. In der Praxis werden wir es nicht immer schaffen, genug extrinsische Prämie einzunehmen, das der Breakeven bis zu den Absicherungen verschoben werden kann.  Also sind wir gezwungen, sie zweite Adjustierung durchzuführen.

Was machen wir also?

Sobald der Kurs den Strike der Minusseite erreicht, in unserem Fall den Strike des short Put, kaufen wir diesen zurück. Hiermit realisieren wir normalerweise einen Gewinn, da Zeit vergangen ist und die Vola durch den neuen Anstieg zurückgegangen sein sollte.

Nun verkaufen wir erneut einen Put an der Absicherung der Callseite.

Iron Fly

Was bewirkt diese Adjustierung nun am Iron Fly?

Wir sind weiterhin gegen Gaps abgesichert, dies übernehmen unsere gekauften Optionen vom Anfang.

Gleichzeitig kann es uns ab jetzt aber auch egal sein, was der Kurs innerhalb der Absicherungen macht. Beide verkauften Optionen sind im Geld. Was bedeutet das für uns?

Die Verluste der einen Seite, werden durch Gewinne auf der anderen Seite kompensiert. Außerdem ist es nach der zweiten Adjustierung nicht mehr möglich, das wir Aktien eingebucht bekommen. Warum nicht?

Nun, wenn der Kurs innerhalb der Absicherungen verbleibt, bekommen wir, durch den verkauften Put, 100 Aktien eingebucht, welche aber sofort durch den verkauften Call wieder ausgebucht werden.

Gibt es ein Gap, z.B. die Aktie wird übernommen und steigt halt um 100 %, kann uns das auch egal sein. Der verkaufte Put ist wertlos. Doch unser gekaufter Call greift nun und kompensiert durch einen massiven Preisanstieg unseren Verlust zu 100 %, welche wir durch unseren verkauften Call erleiden.

Nach der zweiten Adjustierung ist es nicht mehr möglich, einen Verlust zu erleiden (Gebühren außen vor). Jedoch sind wir ab der zweiten Adjustierung auch gezwungen, die Optionen bis zum Verfall zu halten.

 

Exkurs

Was ist intrinsischer und extrinsischer Wert einer Option?

Verkaufen wir eine Option, welche nicht im Geld liegt, besteht der komplette Wert dieser aus extrinsischem Wert. Der Preis bildet sich also ausschließlich aus Zeitwert und Volatilität.

Sobald eine Option im Geld liegt, kommt jedoch der intrinsische Wert dazu. Steigt die Aktie um einen Euro, wird automatisch die Option ebenfalls um einen Euro teurer.

Kleines Beispiel dazu.

Aktie XYZ hat einen Kurs von 100 $.

Wir verkaufen einen Put bei 99 $ für 2 $ Prämie. Diese Prämie besteht nur aus Zeitwert und Volatilität.

Verkaufen wir dagegen einen Put bei 101 $, würden wir 3 $ Prämie erhalten. 1 $ dieser Prämie ist intrinsischer Wert. Um den Zeitwert herauszufinden muss man folgendes tun.

Strike der Option – Kurs des Basiswertes = intrinsischer Wert

Prämie der Option – intrinsischer Wert = extrinsischer Wert

In unserem Beispiel bedeutet dies:

101$ – 100 $ = 1 $

3 $ – 1 $ = 2 $

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Kommentare (14)

  1. Hallo,

    lässt sich diese Strategie auch auf Indices z.B.DAX anwenden und welche Restlaufzeit ist sinnvoll?

    .,

    Antworten
    • Hallo Cliff,

      grundsätzlich lässt sich die Strategie auf alles umsetzen, auf das man Optionen schreiben kann. Die Laufzeit sollte ca. 45 Tage betragen, da hier der Zeitwertverfall, im Verhältnis zum Risiko, ideal ist.

      Antworten
      • Hallo Martin,

        vielen Dank für die Antwort.
        Werde es mal versuchen mit DAX CAll 12500/13000 und Put 12500/ 11900

  2. Lässt sich diese Strategie auch mit Indices(DAX)umsetzen. Welche Restlaufzeiten sind bis zum Verfall sinnvoll?

    Antworten
    • Hallo Willi,

      grundsätzlich lässt sich die Strategie auf alles umsetzen, auf das man Optionen schreiben kann. Die Laufzeit sollte ca. 45 Tage betragen, da hier der Zeitwertverfall, im Verhältnis zum Risiko, ideal ist.

      Antworten
  3. Hallo Martin,

    vielen Dank für die Beschreibung der Strategie.

    Die Theorie ist interessant.

    Allerdings sollte man die Rechnung nicht ohne den Finanzamt machen. Zumindest in Deutschland darf man die Verluste aus Aktiengeschäften nicht mit den Gewinnen aus übrigen Börsengeschäften verrechnen. Ich glaube nach der 2. Adjustierung könnte es nach Berücksichtung von Steuern zu einem Minusgeschäft kommen.

    Denn wenn der Kurs nach der 2. Adjustierung innnerhalb des Schort-Calls und Short-Puts verbleibt und die Aktien zum Preis von Short-Put (z.B. 120) eingebucht und gleichzeitig zum Preis von Short-Call (z.B. 100) ausgebucht werden, entsteht ein Verlust von 2.000. Ich setzte zunächst voraus, dass die Prämieneinnahmen groß genug sind um rechnerisch diesen Verlust auszugleichen. Nun kommt aber die steuerliche Betrachtung, da die Aktienverluste mit den Optioneneinnahmen nicht verrechnet werden dürfen, bleibt man darauf sitzen und kann diese auf Folgejahre vortragen lassen um diese mit späteren (Aktien-)Verlusten zu verrechnen. Bei den Optionseinnahmen dagegen fallen dann 25% “Abgeltungssteuer”, 5,5% Soli von der “Abgeltungssteuer” und evtl. noch die Kirchensteuer an. Somit verbleiben von den 2000 Optionseinnahmen nur 1500 (ich lasse hier den Soli und KiSt außen vor). D.h. zu den Aktienverlusten kommen noch 500 fürs Finanzamt hinzu.

    Daher bin ich mir nicht sicher, ob diese Strategie in der Praxis geeignet ist. Es sei denn ich übersehe hier etwas.

    Es kann sein, dass nach der Wahl im Herbst diese Ausführungen eh absolet werden, da in ein paar Jahren danach die “Abgesltunssteuer” abgeschaft wird und die Ergebnisse aus dem Börsenhandel miteinander verrechnet werden können.

    MfG
    Eugen

    Antworten
    • Es sollte natürlich heißen:

      “… mit späteren (Aktien-)Gewinnen …”

      Antworten
      • Hier hast du völlig recht und gleichzeitig hast du hier einem kleinen Artikel von mir bereits vorgegriffen. Das Finanzamt aktzeptiert nur die Verrechnung von Gewinnen/Verlusten innerhalb der gleichen Finanzinstrumente. Solange man bei allen der gehandelten Instrumente im Gewinn ist, ist das kein Problem, dann passt das sogar. Problematisch wird es, wenn man, wie du geschrieben hast, z.B. bei den Optionen im Gewinn bist, bei Aktien aber im Verlust.

        Zukünftig dürfen wir hier gespannt sein. Es wäre wünschenswert wenn der deutsche Staat endlich einsehen würde, das man die Instrumnte miteinander kombiniert und dadurch auch ihre Verluste/Gewinne miteinander verrechnen lassen sollte. Mir machen dann aber die von Hernn Schäuble angestrebten 50% Steuern sorgen. Das man die Spekulationsfrist wieder einführt glaube ich nämlich nicht, auch nciht, das man den Freibetrag stark anhebt. Stark wäre hier in meiner Sichtweise um mehrere hundert Prozent.

  4. Hi Martin,

    Insgesamt ist die Strategie sehr spannend und gehört auch zu meinem Standardwerkzeug.

    Allerdings kannst du bis zum Verfall trotzdem die Aktien eingebucht bekommen (Early Exercise, besonders bei Dividendenterminen interessant).

    Ansonsten stimmt die Aussage so nicht, dass es nach der zweiten Adjustierung “nicht mehr möglich ist, Verluste zu erleiden”. Tatsächlich hängt das ja davon ab, wo der Strike der Absicherungen ist und wie hoch die zusätzlichen Prämien durch die Adjustierung waren. Es ist in diesem Fall realistisch eher so, dass du spätestens nach der zweiten Adjusthierung damit einen garantierten Verlust generierst, der aber deutlich geringer ist als der Verlust, wenn du gar nichts getan hättest.

    VG, Rico

    Antworten
    • Hallo Rico,

      hier gebe ich dir recht. Der Artikel hat hier stark die Theorie beleuchtet und ein Optimum vorausgesetzt. Solch ein Optimum wird man in der Praxis selten antreffen, da zu viele Dinge mit hineinspielen wie Zeitwertverfall und Rückgang der Vola und wie von dir angesprochen, die Weite der Absicherungen.

      Antworten
  5. Hallo Martin,

    eine sehr interessante Strategie! Es ist toll zu sehen, was alles mit Optionen möglich ist. Dabei sind die Strategien immer logisch, flexibel und haben klare Regeln. Das macht es für mich hochinteressant und ich kann es kaum erwarten endlich mit ein paar einfachen Strategien loszulegen 🙂 Die Darstellungsweise gefällt mir. Auch wenn ich noch ein Optionsanfänger bin, erschließt sich mir die Vorgehensweise.

    Viele Grüße

    Finanzvoyeur

    Antworten
    • Danke für das Lob.

      Ich möchte trotzdem darauf hinweisen, das zu fast jeder Zeit ein Verlust möglich ist. Safe ist diese Strategie erst nach der letzten Adjustierung und auch nur, wenn alles Bilderbuchmäßig klappt. Es kann auch passieren, das der Kurs erst gegen Ende der Laufzeit zu stark schwankt, dann aber Adjustierungen keinen Sinn mehr ergeben, aufgrund der zu geringen Prämien bzw. Angebot/Nachfrage.

      Es ist tatsächlich sehr viel möglich mit Optionen, weit mehr als mit irgendeinem anderen Finanzinstrument. Aber es ist nicht der heilige Gral. Es sind immer Verluste möglich.

      Antworten
      • Na Verluste sind immer möglich. Ich habe aber den Eindruck, dass es bei Optionen sehr viel auf Geschick im Umgang mit denselben und Können und Wissen ankommt. Im Grunde ist es einfach und es gibt nur vier Grundstrategien, aber diese kann man auf vielfältige Weise einsetzen um so gut wie jeder Situation etwas positives abgewinnen zu können. Wie sagt Jens Rabe, es ist ein Handwerk und das kann man erlernen. Genau das reizt mich so sehr. Niemand weiß wo der Markt hingeht, aber mit Optionen hat man eine Antwort auf jede Richtung.

        Erstmal bleibe ich bei meinen Covered Puts und Covered Calls im Demo-Depot. Wenn ich da ein halbes Jahr überlebe, dann geht es an ein kleines Echtgelddepot. Und dann irgendwann kommt sicher auch mal ein Iron Fly 😉

        Viele Grüße

        FV

      • Das ist tatsächlich das schöne an Optionen, das man theoretisch immer etwas machen kann. Wichtig ist halt immer, trade small, trade often. Die Regel ist wichtig, ich selber habe sie zuletzt verletzt und teuer bezahlt. Dazu kommt aber noch ein eigener Artikel.

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