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Optionen – mit Wahrscheinlichkeiten zum Erfolg

Optionen Stillhalter

Optionen gehören zu den vielseitigsten Anlageinstrumenten an der Börse. Wie man vielleicht langsam bemerkt, entwickelt sich auch Der Kapitalist immer mehr in diese Richtung. Doch warum ist das so?

Ich selber behaupte von mir, das ich bereits Erfahrungen mit einer Vielzahl von Instrumenten gemacht habe. Dabei haben alle diese Instrumente, seien es Aktien, CFDs, Zertifikate etc. eines gemeinsam. Man hat immer nur eine 50% Chance, richtig zu liegen.

Der Handel mit Optionen hingegen, ist die einzige Möglichkeit an der Börse, an der man seine Wahrscheinlichkeiten verbessern kann. In diesem Beitrag möchte ich euch erläutern, weshalb ich mich immer mehr auf Optionen spezialisiere und warum ich dies auch jedem anderen anrate.

 

Was wirst du heute erfahren?

  • Weshalb die Meisten an der Börse über Lottospieler lachen, es ihnen aber gleichtun
  • Warum man eher Erfolg mit Optionen hat, als wenn man versucht Long oder Short zu gehen
  • Weshalb Optionen auch für passive Strategien sinnvoll sind
  • Wie ich mein Bild von Aktien geändert habe und diese nun in Kombination zu Optionen nutze

 

Weshalb die Meisten an der Börse über Lottospieler lachen, es ihnen aber gleichtun

Lottospieler… Sie geben hunderte, tausende von Euro aus, um vielleicht mal den großen Jackpot zu knacken. Dabei spielt es keine Rolle, das die Wahrscheinlichkeit dafür nur bei 1 zu 139.838.160 steht.

Zum kleinen Vergleich. Die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden, liegt bei 1 zu 6.000.000.

Ich selber lachte und lache auch heute noch leise in mich hinein, wenn ich diese Zahlen sehe. Jedoch gehen auch viele an der Börse so vor. Ich selber nehme mich hier nicht raus. Auch ich suchte an der Börse nach dem großen Jackpot, zumindest am Anfang.

Seien wir doch ehrlich. Viele von uns wollen schnell viel Geld verdienen. Deshalb suchen wir nach der einen Aktien, der neuen Apple, der neuen Microsoft.. und am besten wollen wir diese dann noch mit gehebelten Produkten handeln. So wird man schnell zum Multimillionär und kann machen, was immer man will.

Nun ja, nach einer Weile wird man feststellen, das dies doch eher ein Traum bleiben wird. Und so gehen viele dann doch einen anderen Weg. Die Fundamentalisten suchen weiterhin nach der neuen Apple, jedoch geben sie sich mehr Zeit dafür.

Die zweite Kategorie sind die Chartanalysten. Diese versuchen über Widerstände, Trends etc. bessere Zeitpunkte ausfindig zu machen, umso schnell Geld zu verdienen, wenn der Kurs an ihren ausgemachten Marken abprallt. Dafür handeln diese dann oftmals gehebelt. Denn auch kleinere Kursbewegungen müssen sich ja lohnen.

Doch all diese Analysemethoden haben, sobald man seine Positionen eröffnet hat, genau eine 50% Wahrscheinlichkeit, recht zu behalten. Nicht mehr und nicht weniger. Bei der Fundamentalanalyse kann man wenigstens noch sagen, das diese langfristig ausgelegt ist, wodurch diese für mich sinnvoller erscheint, ich aber auch hier eine eigenständige Meinung habe. Dazu später mehr.

Da man nun, sobald die Position an der Börse eröffnet wurden ist, nur eine 50% Wahrscheinlichkeit hat, recht zu behalten, könnte man immerhin sagen, besser als die Wahrscheinlichkeit, welche Lottospieler haben. Das stimmt. Aber hinten raus wird es ein Nullsummenspiel werden, für den Großteil der Trader.

Macht man dann noch typische Anfängerfehler kann es schnell teuer werden.

Dies ist ein Grund, weshalb ich mich komplett von dem Trading mit Aktien, CFDs etc. abgewendet habe.  Und weshalb ich mich dem Trading mit Optionen widme.

 

Warum man eher Erfolg mit Optionen hat, als wenn man versucht Long oder Short zu gehen

Wie bereits gesagt, sobald man eine Position eröffnet, sei es das man Long oder Short geht, hat man nur eine 50% Chance, recht zu haben. Wenn man so tradet, versucht man immer herauszufinden, in welche Richtung der Kurs geht.

Stimmt ihr mir zu, wenn ich sage, das es einfacher ist zu bestimmen, wohin ein Kurs in den nächsten 30 – 40 Tagen nicht mehr hingehen wird? Es ist doch einfacher zu sagen, das ein Aktie, welche bei 50 $ steht, innerhalb der nächsten 30 Tage nicht auf 45 $ geht, als sich zu entscheiden, ob die Aktie nun steigen oder fallen wird.

Genau hier setzten Optionen an und diesmal mit wirklichen berechenbaren Wahrscheinlichkeiten.

Denn der Handel mit Optionen ist die einzige Möglichkeit, Kurse zu handeln, welche nicht dem aktuellen Kurs entsprechen. So könnte ich nun eine Option bei 45 $ verkaufen, mit einer Laufzeit von x Tagen und erhalte dafür eine Prämie. Der Kurs kann steigen, er kann seitwärts laufen oder er kann fallen. Solange der Kurs nach der Laufzeit über den 45 $ schließt, habe ich gewonnen.

So müsste der Kurs erst um 10% fallen, bevor ich in Bedrängnis komme.

Diese Art des Handels wird dadurch noch unterstützt, das wir mit dem angegebenen Delta, welches bei jeder Option angegeben wird, ein Instrument zur Hand haben, welches uns sogar die Wahrscheinlichkeit nennt, das der Kurs unter unserem Strikepreis (der Preis, bei welchem wir die Option verkauft haben, im Beispiel 45 $) schließt. Dabei wird die Volatilität des Basiswertes mit eingerechnet, sowie der Abstand zum aktuellen Kurs.

Ich selber sehe diese Art des Handelns als das „erwachsene“ Trading an. Warum erwachsen?

Bei Optionen ist der maximale Gewinn von vornherein bekannt. Der maximale Gewinn, ist die Prämie welche wir erhalten. Hier will man nicht den großen Jackpot haben, sondern ein monatliches Einkommen erzielen.

Gier wird hier von vornherein ausgeschlossen. Den Gewinn kann man nicht maximieren. Sobald der Trade eröffnet ist, hält man still und wartet. (Deshalb werden Optionshändler auch Stillhalter genannt)

Man justiert die Positionen erst, wenn der Plan doch nicht aufgeht. Und auch hier schlagen Optionen, das normale Trading.

Wenn man einen Verlust realisiert im Trading, dann ist das so. Man kann nichts mehr unternehmen. Bei Optionen schon. Man kann die Position adjustieren. Nicht nur, das man seine eingenommene Prämie gegen seinen Verlust gegenrechnen kann, nein, man kann z.B. die Position rollen. Das bedeutet, man schließt die aktuelle Position und eröffnet, z.B. wieder 10% unter dem aktuellen Kurs, eine neue Position. Dadurch das der Kurs gefallen ist, ist die Volatilität angestiegen, diese treibt wiederrum die Preise in die Höhe. Dadurch kann man aus einem Verlusttrade, sogar in einigen Fällen immer noch einen Gewinntrade machen.

Diese Möglichkeit ist nur bei Optionen gegeben. Hier sprechen wir noch nicht einmal von Strategien wie einem Iron Condor, mit dem man seinen max. Verlust begrenzt, auch bei Gaps. Der Handel mit Optionen hat viel mit Schach gemeinsam. Für fast alle möglichen Szenarien, gibt es Lösungen und Wege, damit umzugehen.

Im normalen Trading hat man dagegen nur die Wahl, eine Position zu eröffnen und irgendwann zu schließen. Man kann die Position nachträglich nicht adjustieren und gegen Gaps absichern (es sei denn, man nimmt hierfür wieder Optionen und kombiniert mehrere Finanzinstrumente miteinander)

Auch wenn Optionen anfänglich kompliziert aussehen und viele dadurch abschrecken, kann ich jedem Neuling nur wärmstens empfehlen, Optionen zu traden. Auch mit kleineren Konten ist dies möglich, wie Michael auf Der Stillhalter jeden Monat eindrucksvoll demonstriert.

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Weshalb Optionen auch für passive Strategien sinnvoll sind

Oft lese ich auch in anderen Blogs und Facebookgruppen, welche passive Investments favorisieren. Sicher sinnvoll wenn man nicht viel machen möchte und nur für die Rente vorsorgen will. Doch gerade bei Dividendenstrategien weint oftmals mein Herz.

Hier wird Potential vergeben, auch bei den passiven Investments.

Die Leute haben teils größere Positionen von ETFs oder Aktien in ihrem Depot und warten nur auf die Dividenden. Dabei könnte man, ohne das Risiko zu erhöhen, Optionen auf die Bestände schreiben. Ebenso könnte man die Positionen auch mit Optionen aufbauen.

Somit würde man es schaffen, monatlich extra Geld zu bekommen. Eine kleine Extradividende, wenn man so will. Anstelle dieses Potential zu nutzen, wird sich lieber darüber unterhalten, wie man am besten seine Werte über Branchen und Länder hinweg diversifiziert… Meiner Ansicht nach, wird dies aber völlig überbewertet. Denn viele kaufen ihre Aktien von Unternehmen, welche in Länder wie Deutschland, Amerika, England sitzen. Also der westlichen Welt. Es ist unwahrscheinlich das sich hier Diversifikation lohnt, da diese Länder extrem miteinander verstrickt sind.

Diversifikation macht insoweit Sinn, das man nicht sein ganzes Geld in eine einzige Aktie/Unternehmen steckt. Alles andere sehe ich dann schon als übertrieben an.

 

Wie ich mein Bild von Aktien geändert habe und diese nun in Kombination zu Optionen nutze

Ich selber kaufe keine Aktien mehr direkt am Markt, sondern nur noch via Puts, wobei ich selbst dies momentan vermeide.

Hier stellt sich eine einfache Frage. Wann lohnt es sich am Meisten, Aktien zu kaufen?

Nach einem Crash.

Früher oder später wird immer ein Crash kommen, welcher dann den Markt richtig in die Knie zwingt. Auch bei Aktien gilt, im Einkauf liegt der Gewinn. Wenn man 2008/2009 Aktien gekauft hätte, wären einem heute die Kurse völlig egal, da viele der Dividendenaktie so hohe Gewinne ausgeschüttet haben über die letzten Jahre, das man theoretisch bei einem Einstandskurs von 0 € wäre. Dividendenrendite theoretisch = unendlich.

Die Kursgewinne lassen wir hierbei sogar mal unbeachtet. Und doch kaufen auch heute viele noch Aktien zu recht hohen Preisen. Naja, ich nicht.

Abgesehen davon, das ich sowieso kaum Unternehmen finde, welche meinen Ansprüchen genügen, mache ich mir hier auch keinen Stress. Mit dem Handel von Optionen werde ich mein Kapital weiter aufbauen und einfach nur warten, das der Crash kommt.

Wenn dieser dann irgendwann kommt, geht die Shoppingtour los. Durch den Crash werden die Preise für Optionen in die Höhe schießen, was gut ist. Danach kann man recht gemütlich Optionen verkaufen für die Unternehmen, welche man in seinem Portfolio haben will.

Der Einstandspreis wird dann sogar durch die Prämie der Option verringert. Danach heißt es nur noch warten und wieder Eigenkapital aufbauen. Denn der nächste Crash kommt mit Sicherheit und dann möchte man doch wieder auf Shoppingtour gehen 😉

Und so nutze ich nun Optionen dafür, mein Eigenkapital zu erhöhen, um später, wenn der Crash kommt, eine Aktie nach der anderen kaufen zu können.

 

Wer sich gerne mal etwas einlesen möchte, wie man Optionen mit Aktien verbinden kann, ohne größere Risiken einzugehen, dem kann ich das Buch Strategisch Investieren mit Aktienoptionen empfehlen.

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Kommentare (21)

  1. Ein paar Anmerkungen:
    • Im Artikel würde ich explizit erwähnen, dass Sie Put Optionen verkaufen. Dies ist, wenn man auf diesem Gebiet neu ist, nicht gleich zu erkennen. Warum ich das wichtig finde ist, dass unterschiedliche Optionen natürlich unterschiedliche Auszahlungsprofile aufweisen.
    • Sie schreiben zwar richtigerweise, dass das Gewinnpotential beim Verkauf einer Verkaufsoption (short Put) begrenzt ist, erwähnen jedoch nicht, dass Ihr Verlustpotential im Vergleich dazu fast unbegrenzt ist (Grenze erst, wenn Wert des zugrundeliegenden Instrumentes auf 0 sinkt). Sie haben also ein begrenztes Gewinnpotential bei fast unbegrenztem Verlustpotential. Dies sollte auf jedem Fall erwähnt werden.
    • Sie führen auch aus, dass bei fallenden Kursen einfach auf einem niedrigeren Niveau eine neue Put Option verkauft wird. Dies hat nichts mit Verlustbegrenzung zu tun. Es wird auf steigende Preise gesetzt und wenn sie fallen, gibt es einfach eine neue Wette auf steigende Preise. Die suggerierte Absicherung (hedging) gegen eine Verlust ist in Wirklichkeit das zusätzliche eingehen einer Risikoposition.
    • Ich bin mir nicht sicher, ob Ihre Interpretation des Deltas einer Option richtig ist. Das Delta einer Option zeigt nämlich die Veränderung des Wertes einer Option, wenn der Kurs des zugrundeliegenden Instrumentes (Underlying) um 1 Einheit steigt.
    • Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie keine Probleme mit einem Crash und fallenden Preisen, weil Sie dann über Ihre short Puts die Aktien billig kaufen. Dies ist meiner Meinung nach irreführend. Gerade bei fallenden Preisen machen Sie mit Ihrer Position einen Verlust. Sie müssen (deshalb Stillhalter) das Underlying kaufen, jedoch zu einem Preis der über dem aktuellen Marktpreis liegt. Sie könnten diese Aktien billiger ohne Option einkaufen.
    • „Diversifikation macht insoweit Sinn, das man nicht sein ganzes Geld in eine einzige Aktie/Unternehmen steckt. Alles andere sehe ich dann schon als übertrieben an.“ Diversifikation ist meiner Meinung nach ein Muss. Man bekommt nur Rendite für übernommenes Risiko, genauer gesagt nur für das systematische Risiko. Das unsystematische Risiko wird nicht abgegolten. Unsystematisches Risiko kann durch Diversifikation sehr stark verringert werde (theoretisch sogar komplett). Wer also nicht diversifiziert (und das macht man mit nur ein paar Aktien nicht), übernimmt Risiko für das er keine Gegenleistung bekommt.
    • Den Teil zu Optionen als passive Strategie verstehe ich möglicherweise nicht ganz. Meiner Meinung nach sind Optionen alleine aufgrund der kurzen Laufzeiten keine passive Strategie.
    • Abschließend möchte ich anmerken, dass ich den Satz, ich kann „jedem Neuling nur wärmstens empfehlen, Optionen zu traden.“, für fahrlässig halte, da man erst Optionen handeln sollte, wenn man diese auch wirklich versteht und kein Neuling mehr ist.

    Antworten
    • Hallo Müchü,

      das mit den Put Optionen stimmt. Dies hätte ich besser rausarbeiten müssen, das ich diese verkaufe.

      Auch das Verlustpotential ist weitaus höher, als das Gewinnpotential, aber nicht schlimmer als wenn ich die Aktien selber besitzen würde. Sollte mir das Riiko dennoch zu hoch sein, kann man über Spreads oder Iron Condors seinen maximalen Verlust (auch bei Gaps) definieren. Etwas das man bei Aktien nicht kann. (auch nicht mit einem Stopp-Loss, dieser bringt einem bei Gaps nichts)

      Das Delta zeigt, wie sie richtig schreiben, die Veränderung der Option, wenn sich der Basiswert um 1 Einheit verändert. Gleichwohl kann man das Delta aber auch dazu nutzen, die Wahrscheinlichkeit abzulesen, mit welcher die Optione am Ende der Laufzeit im Geld liegt.

      Auch bei einem Crash habe ich kein größeres Problem. Optionen muss man ja nicht bis zum Laufzeitende halten. Man kann diese jederzeit (soweit liquide) schließen und so den Trade beenden.

      Ich kann Neulingen den Handel mit Optionen deshalb empfehlen, da diese nicht so kompliziert sind, wie viele annehmen. Auch ist es einfacher herauszufinden, wo ein Kurs nicht mehr hingehen wird, als zu versuchen, herauszufinden wo der Kurs hingehen wird. Ein weiterer Vorteil ist auch, grade Neulinge haben damit zu kämpfen, das der maximale Gewinn von vornherein feststeht. Gier wird hier weitestgehend ausgeblendet.

      Antworten
  2. Schöner Artikel, vielen Dank! Ich bin Anfänger bei Optionen, hatte aber immer mal überlegt, ETFs über Optionen zu kaufen (also Verkauf von ETF-Puts, wenn ich das richtig verstanden habe).

    Allerdings finde ich kaum Optionen auf ETFs und gar keine auf die, die mich interessieren. Z.B. würde ich gerne mal sehen, welche Konditionen Optionen für A0NECU oder A1JNZ9 haben. Kennst Du irgendeine Seite, auf der man da etwas finden könnte?

    Danke und schöne Grüße!

    Antworten
  3. Kurze Frage: Wie kann man bei Cap sein Konto Splitten? Hatte nämlich auch schon mal daran gedacht. Merci vorab.

    Antworten
  4. Danke für den Artikel! Ich sehe mich einmal mehr bestärkt schnellst möglich mit dem Handel zu beginnen. Nur auf einen Crash warten, würde ich nicht. Es gibt zu viele gute Chancen vorher! Viel Erfolg beim Cash sammeln und beste Grüße aus Hamburg

    Antworten
  5. Danke für den Artikel Martin.
    Ich hoffe der Crash kommt endlich mal.
    Wie du ja weißt bin ich es langsam leid zu warten.
    Noch mehr solcher Artikel von dir und trau mich vielleicht wirklich als Zwischenlösung an Optionen ran.

    Antworten
    • Hey Steve,

      ich steh dir gerne immer mit Rat zur Seite, wenn es um Optionen geht 🙂

      Antworten
    • Hi Steve,
      was ist denn, wenn der Markt die nächsten beiden Jahre noch steigt, dann um kurz crashed und die Einstandskursemhöher sind als heute?

      Ist es wirklich sinnvoll nicht investiert zu sein?

      Eine Glaskugel haben wir ja leider alle nicht 🙁

      Antworten
  6. kapiert habe ich die stillhalter Strategien immer noch nicht. Da wäre mal ein Trade gut, der evtl per Newsletter gsagt wird gut, so das jeder Anfänger diesen mit traden kann, learning by doing. Würde sicher vielen helfen.

    Antworten
    • Hallo Dieter,

      ok, das habe ich aufgenommen. Meinen nächsten Trade werde ich mit allen teilen. Ersteinmal über einen seperaten Blogbeitrag.

      Antworten
      • Da bin ich gespannt. Wie wäre es den mal ein Video auf Youtube zu machen, da finde ich noch nichts im Netz.

      • Hallo Dieter,

        das habe ich mir vermerkt. Tatsächlich habe ich auch schon überlegt, das es sinnvoller ist, einen Trade direkt mal aufzunehmen. So sieht man, wie ich die Trades finde und man sieht auch gleich, wie man die TWS nutzt etc.
        Ein kleiner Youtube-Channel war sowieso auf Dauer geplant, das wäre ein guter erster Beitrag.

      • hallo Martin
        Das wäre doch klasse, da haben sicher alle was davon.
        Du bist bei cap trader, was wäre den da das minimum zu traden?

      • Also Mindesteinlage sind 3.000 €. Um Optionen zu traden empfehle ich Minimum ein Konto von 5.000 €. Damit kann man dann natürlich nicht alles traden, aber für den Anfang reicht das.
        Um sinnvoller zu traden sollte man ein Margin Konto eröffnen, da man sonst gezwungen ist, die Optionen immer mit Cash abzusichern. Bedeutet, anstelle bei einer Aktie, welche 40$ kostet nur eine Margin von ca. 1.000 $ zu hinterlegen, wärst du gezwungen die vollen 4.000 $ zu haben. Dies schränkt den Handel stark ein, zumindest wenn man tatsächlich nur das Ziel verfolgt, die Prämien einzunehmen und nicht ernsthaft den Basiswert haben will.

        Mit mehr Geld wird es natürlich einfacher zu handeln, da man mehr und auch größerer Basiswerte handeln kann. Mein eigenes Konto bewegt sich jetzt auf die 25.000 € zu.

  7. Sehr gut geschrieben dieser Artikel.
    Was nicht ganz heraus kommt ist, dass man nur die Verkäufer von Optionen Stillhalter nennt. Die Käufer der Option haben auch nur eine 50:50 Chance einen Gewinn zu realisieren. Entweder die Optionsprämie steigt oder sie fällt. Sie haben keinen statistischen Vorteil, eher einen Nachteil.

    Wie auch dir blutet mir das Herz, wenn ich Portfolios von mehreren Millionen US-Dollar sehe, die in Dividenden-Aktien investiert sind, und in einigen Monaten weniger Einkommen erzielen als ich mit meinem 60k Portfolio.

    mfG Chri

    Antworten
    • Hallo Chri,

      da hast du recht. Wenn man es genau nimmt, haben die Käufer im besten Fall nur eine 50% Chance, denn diese haben sie ja nur, wenn sie direkt ATM kaufen.

      Antworten
      • Hallo Martin,

        Da bin ich etwas anderer Meinung.
        Wenn sie einen OTM Put kaufen und die Aktie bewegt sich gen Süden machen sie trotzdem Gewinn, da die Option mehr Wert wird, egal ob ATM oder OTM gehandelt wird, oder? 🙂

        Ich sehe es so, dass sie aufgrund des Zeitwertverfalls eine schlechtere Chance als 50:50 haben.

        mal gespannt was du dazu sagst 🙂

      • Hi Chri,

        ok so habe ich nicht gedacht^^
        Mein Gedankengang war in die Richtung, das die Option gekauft wird, um anschließend die Aktie anzudienen bzw. zu vereinnahmen. Wenn man natürlich mit den Optionspreisen spekuliert, hast du völlig recht

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