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Mein Leben als Blogger und Trader

Ein Blog lebt stark davon, das die Blogger auch ab und an etwas persönliches schreiben, etwas von sich preis geben.

Auf meiner Website habe ich das bereits mit der Artikelserie „Der (Leidens)Weg eines Traders“ gemacht.

Jedoch sollte nicht nur reines Wissen verbreitet werden, auch wenn ich versuche, bei der Vorstellung von Strategien mit Optionen etc. eigene Erfahrungen und Meinungen mit hineinzubringen.

Denn ohne diese Erfahrungen und Meinungen wäre mein Blog nicht besser, wie eine Börsenzeitung, welche einfach die schöne Bilderbuchtheorie herunter rasselt.

 

Aber in meinem heutigen Beitrag soll es weniger um Börse gehen oder darum, wie man Geld verdienen kann. Ich möchte einfach mal schreiben, wie mein Tagesablauf so aussieht, als Trader und Blogger, als Angestellter und als jemand, der die Schulbank nebenbei drückt.

 

Viele Blogger werden wissen, wie viel Arbeit so eine Website macht. Doch ich denke es kann nicht schaden, wenn man den „normalen“ Lesern ebenfalls einen Einblick gibt. Wobei auch ein Unterschied darin besteht, ob man seine eigene Website mehr als Hobby ansieht, oder eher Richtung eigenständigem Business, bei dem man auch regelmäßig Artikel veröffentlichen will/muss und die Website immer weiterbringen will.
 

Meine aktuelle Situation, kurz vorgestellt

Ich arbeite aktuell in einem recht typischen Bürojob. Bedeutet, das ich an einem normalen Tag nicht großartig vor 16 Uhr rauskomme.

Mit der Arbeit selbst fange ich meist gegen 6:30 Uhr an und habe eine Fahrstrecke von ca. 30 Minuten zu bewältigen. Das bedeutet mehr oder weniger, da ungefähr 11 Stunden meines Tages für mein Angestelltendasein draufgehen.

Da ich offiziell (nach nunmehr über 3 Jahren) nicht qualifiziert genug bin für meine derzeitige Stelle, mache ich seit nun 2 Jahren meinen Meister nebenberuflich.

Das bedeutet nichts anderes, als Montag und Mittwoch nach der Arbeit in die IHK zu fahren und dann dort die Schulbank bis Abend 20:15 Uhr zu drücken. Ab und an kommen dann auch noch die Samstage dazu, jedoch ist dies jetzt weniger geworden, da wir uns dem Ende nähern.

 

Ok, an zwei Tagen brauch ich mir also gar nichts vornehmen. Der Montag und Mittwoch sind Tage, die seit zwei Jahren nicht wirklich mir gehören und das nur, da man der Meinung ist, das ein Blatt Papier nachweist, das ich meine Arbeit gut machen kann… Naja das ist ein anderes Thema…

So sehen also erstmal meine wichtigsten aktuellen Zeitfaktoren aus. Dazu kommen dann natürlich noch Alltagdinge, wie Einkaufen, Familienbesuche etc.

Und natürlich das Traden, lernen und das Schreiben von Texten und Arbeiten an dem Blog…
 

Wie lange braucht man denn für so einen Blog?

Ich muss sagen, das ist unterschiedlich. An meinem Artikel Abzahlstrategie saß ich 3 Tage lang, mehrere Stunden.

Normale Artikel schaffe ich, im Normalfall, in ca. 3 Stunden zu schreiben und soweit auch hinzubekommen, das man diese veröffentlichen kann. Dies sind dann oft Artikel, bei denen ich nicht mehr Recherchieren muss und auch keine extra Bilder erstellen muss.

Ansonsten kann sich ein Artikel, mit Erstellung von Bildern etc. durchaus mal an die 4 oder 5 Stunden ziehen, bis er soweit ist, das ich diesen veröffentlichen kann.

Ist es ein Thema mit dem ich mich nur bedingt auskenne, aber sehr gerne drüber schreiben möchte, ist die Zahl nach oben offen. Jenachdem wie viel ich nachlesen muss und recherchieren muss.

Da ich mein Blog irgendwo zwischen Business und Hobby sehe und im Normalfall versuche Montags und Freitags einen Beitrag zu veröffentlichen, gehen also schnell mal 6 Stunden nur für die Beitragserstellung in der Woche drauf.

Hier reden wir nur von den Regelbeiträgen, nicht von Beiträgen, welche ich im Hintergrund für die Erweiterung des Blogs schreibe, bzw. für Arbeiten am Blog selbst 🙂

 

Wie sieht nun mein Tagesablauf aus?

Das Traden selbst habe ich mehr oder weniger absichtlich weggelassen.

Das liegt einfach daran, da ich das irgendwo zwischen rein schiebe. Wenn es halt gerade passt.

Doch wie mache ich das alles mit Arbeit, Blog, Meister, Freundin usw.?

 

Nun, ich habe früher im Schichtbetrieb gearbeitet, auch in rollender Woche. Damals bin ich oft 4:30 Uhr aufgestanden, wenn ich zur Frühschicht musste. Natürlich ging es dann abends maximal bis 22 Uhr, bis mich das Bett zu sich rief.

Jedoch musste ich feststellen, das ich auch mit Normalschicht Abends nicht länger konzentriert bin. Also machte ich ein Experiment, welches sich etabliert hat.

Ich stand und stehe Wochentags immer 4:30 Uhr auf und fange an, am Blog zu arbeiten.

Ok, vorher ist der Hund dran und ein Kaffee muss auch sein 😉

Danach geht es dann aber meist an den Artikel für Freitag. Den Montagartikel schreibe ich im Normalfall am Wochenende.

Gegen 6 Uhr fahre ich dann auf Arbeit, wo ich den Großteil meines Tages verbringe…

Nach der Arbeit, zumindest Montag und Mittwoch, ist halt noch die Meisterschule dran bis abends 20:15 Uhr.

Gegen 20:45 Uhr bin ich dann mal zu Hause.

 

Glücklicherweise ist der Meister bald vorbei. Ich muss schon sagen, so etwas schlaucht über zwei Jahre.

Nun, am Wochenende arbeite ich auch meist noch am Blog. Ich schreibe dann meist den Artikel für Montag und wenn nichts weiter ansteht, versuche ich bei einigen Projekten für den Blog, weiter voranzukommen.

 

Ihr seht schon, ich investiere viel Zeit in den Blog. Trotzdem schaffe ich maximal zwei Artikel pro Woche. Mehr ist aktuell nicht drin.
 

Und wie viel Zeit braucht man nun für das Traden?

Wie schon gesagt. Für meine Handelsweise benötige ich nicht viel Zeit. Wenn der Großteil meiner Optionen verfallen ist, meist an den Standardverfalltagen, brauche ich schon mal eine halbe Stunde, um neue Trades über das ganze Kapital aufzusetzen.

Vielleicht merkt ihr an dem Satz, das ich nicht wirklich groß Screene. Entweder es passt oder es passt nicht. Ich finde meist genügend Trades, die auch genügend Prämie einbringen.

Wenn das Konto wieder veroptioniert ist (alles im Rahmen der Regeln!!!), mache ich das, was man als Verkäufer von Optionen halt so tut.. Ich halte still und warte.

Ich kontrolliere dann meist dreimal am Tag kurz meine Positionen.

Zum ersten Mal, eine halbe Stunde nach Börseneröffnung, Abends gegen 19 Uhr und am nächsten Morgen nach dem Aufstehen.

 

Warum gerade zu diesen Zeiten?

 

Nun, eine halbe Stunde nach Börseneröffnung ist erstmal der ganze zufällige und irritierende hin und her zum Großteil vorbei. Die erste halbe Stunde nach Börseneröffnung nichtssagend, glaubt mir. Danach schau ich eigentlich nur, ob es Kursstürze oder ähnliches, bei meinen Basiswerten gab.

Abends gegen 19 Uhr ist der Großteil des Börsentages gelaufen. Die Vola nimmt ab und ich schaue nur nach, wie die Entwicklung allgemein so war.

Am nächsten Morgen schaue ich nach, um zu sehen, wie der Tag geendet war. Ich warte dafür nicht bis 22 Uhr.. gegen die Kurse kann ich eh nichts machen, also mache ich mich auch nicht verrückt.

Sollte etwas Überraschendes geschehen sein, habe ich außerdem Zeit, mir eine Meinung zu bilden, ob dies schlecht ist oder nicht und was der mögliche Auslöser war.

Somit kann ich gar keine überhasteten Entscheidungen treffen.

 

Das war es eigentlich auch schon, was ich zu meinem Trading sagen kann. Sehr entspannt normalerweise.

 

Ich denke mehr über mein Handeln nach, wie ich es besser machen kann, als ich wirklich vorm PC sitze und handle.

So sitze ich, wenn das Wetter passt, auch gerne mal draußen auf dem Balkon, ein Glas Baileys und denke ein bisschen nach. So in etwas dachte ich auch über meine Anpassung zur „sich selbst abzahlenden Aktie“ nach.

Hier wurde ich inspiriert durch ein Video und überlegt dann in Ruhe, wie ich das in mein Handeln umsetzen kann, ob ich es überhaupt umsetzen könnte.

 

Sooo.. ich glaube ich schweife irgendwie gerade ab^^

Nun ja, mehr ist da eigentlich gar nicht zu sagen. Ein herrliches Leben, wenn man nicht so sehr auf den Job angewiesen wäre.

 

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Kommentare (15)

  1. Hi Martin,

    Du bist ja echt ein Tier! Morgens um 4:30 Uhr freiwillig aufstehen um an Deinem Blog zu arbeiten. Das nenne ich mal Einsatz. So sehr könnte ich meinen Blog gar nicht lieben 🙂

    Bei mir sind es die beiden Lütschen, die der wirkliche Zeitfresser sind. Morgens vor der Arbeit mit beiden spielen und dann wieder abends nach der Arbeit bis sie gegen 20 Uhr ins Bett gehen. Danach die Gewissensfrage: Blog oder Ehefrau? Beides verlangt nach meiner Aufmerksamkeit. 🙂 Gegen 22 Uhr geht es auch schon wieder Richtung Bettchen (meine 8 Stunden Schlaf sind mir heilig).

    So schaffe ich es wenn es gut läuft auf einen Beitrag die Woche – wobei ich ähnlich lang zur Erstellung brauche wie Du. Oft ist es dann ein Beitrag in zwei Wochen. Ist dann halt so. Die Gefahr besteht, dass ich zu viel Zeit mit dem Blog verbringe und zu wenig mit meiner Frau oder Freunden. Das macht dann auch nicht wirklich glücklich.

    Ein wirklich schöner Einblick von Dir hinter die Kulissen.

    Gib alles, Nico

    Antworten
  2. Hi Martin,
    In der Tat schön, dass Du Dich öffnest und von Deiner Routine berichtest. Interessant fand ich inbs. Deine Blogger-Zeit.
    Aus meiner Erfahrung dauert ein qualitativ hochwertiger Artikel in der Tat mehrere Stunden – man muss also jedenfalls Freude an der Tätigkeit mitbringen, um diese Stunden neben Job etc. aufzubringen.
    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg und Spass bei der Sache
    FF

    Antworten
  3. Das Problem ist gerade ein Angestelltenjob, wenn man ihn 38-40 Std. pro Woche regulär ausüben muss, weil dann wenig Freizeit bleibt. Ich lese bei vielen, dass sie auf eine 4 Tage bereits reduzieren. Ich selber praktiziere das schon seit der 2. Jahreshälfte in 2012. Der verlängerte Wochenende hilft mir auch sehr. Man hat mehr Freizeit und kann sich seinen Hobby widmen wie z.B. das Bloggen … oder die nächsten Trades für Optionen verkaufen screenen.

    Antworten
  4. Deine Zeiten um die Kurse zu prüfen sind auf jeden Fall sehr vorbildlich. Ich erwische mich immer wieder dabei tagsüber drauf zu gucken, obwohl ich weiß, dass ich nichts tun brauche… Neugier eben…

    Antworten
  5. Hallo Martin,

    du sprichst mir aus der Seele. Niemand weiß wieviel Arbeit so ein Blog ist, der es nicht selbst mal ausprobiert hat. Es bleibt ja nichtmal beim Beiträge schreiben. Mir passiert es zum Beispiel häufig, dass ich durch irgendwelche Plugins Probleme bekomme, dann muss ich mich stundenlang auf Fehlersuche begeben….

    Aber wie du sagst: Wenn man sich nur mehr um Blog und Börse kümmern könnte, wäre das natürlich wunderbar.

    mfG Chri

    Antworten
    • Jaja, die schönen Plugin^^ Ich verliere immer haufen Ziet, wenn ich ein neues Plugin einsetze.. grade wenn die auf Englisch sind^^ bis ich mich da richtig eingearbeitet hab vergehen Stunden^^

      Antworten
  6. Na dann hast du ja gleich noch eine extra Portion Motivation, genug an der Börse zu verdienen, um entweder den Job an den Nagel zu hängen oder wenigstens in den Stunden runter zu fahren.

    Klingt alles irgendwie stressig bei dir, aber vielleicht entspannt es sich ja, wenn der Meister in der Tasche ist.

    Lange kannst du so etwas nicht durchziehen. Gesund ist anders! Pass auf dich auf.

    CU Ingo.

    Antworten
    • Ohja, wenn der Meister durch ist gewinne ich erstmal wieder etwas Zeit.
      Mein erstes Ziel wird es sein, die Arbeit runterzufahren über Teilzeit. Mal schauen wann dies möglich wird.

      Antworten
  7. Hallo Martin sieht bei mir sehr ähnlich aus.
    Aufgrund der Verkehrslage in Hamburg fahre ich früher ins Büro und nutze dann die Zeit von 7 bis 9 Uhr für mein Trading und meine Homepage. Ich spiele die Daten aus der TWS in meine Software ein und analysiere die offenen Butterfly. Im gleichen Zuge erstelle ich die Printscreens für meine Seite. Wenn alles im grünen Bereich ist, war es das mit dem “Trading” habe ich irgendwo Probleme notiere ich diese in meiner Exceltabelle und sehe nach US Börseneröffnung ob das Problem weiter besteht. Wenn ja gebe ich die Order nach Feierabend aber noch im Büro ein. Fahre dann gegen 19 Uhr nach Hause und prüfe in der letzten Handelsstunde ob ich ausgeführt wurde, oder ob ich nochmal agressiver agieren muss.

    Komme ich mal früher aus dem Office schmeiße ich mich in meine Laufklamotten und rocke um die Alster. Also alles in allem ein entspannter Tag, wenn da nicht die Arbeit wäre 😉
    Beste Grüße
    Axe

    Antworten
  8. Wow – rund 6 Stunden Schlaf pro Nacht wäre mir definitiv zu wenig! Meinen Respekt, dass Du dann direkt den Kopf für Denkarbeit wie Bloggen hast!

    Wie schwer es manchmal ist alles unter einen Hut zu bringen kenne ich auch noch aus der Zeit des Vollzeitjobs, gleichzeitigem Master-Fernstudium und der Aufbauzeit unseres Blogs. In so Zeiten bin ich froh, dass wir unseren Blog zusammen betreiben und man sich so gegenseitig unterstützen kann.

    Viele Grüße und eine ruhige Woche!
    Marielle

    Antworten
    • Ich muss sagen, die paar Stunden Schlaf tun mir besser, als wenn ich zu viel schlafe^^
      So früh am Morgen, am Besten wenn die Sonne erst leicht aufgeht, bin ich am am freiesten beim Denken. Mag komisch klingen, aber um die Uhrzeit schreibe ich am liebsten 🙂

      Antworten

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