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Marktkonform handeln

Marktkonform handeln kann uns das Leben an der Börse extrem vereinfachen.

Obwohl wir bei Optionen immer stark auf die Standardabweichung achten und darauf vertrauen, das diese meist eingehalten wird, ist es oft ratsamer, mit den Märkten zu handeln, anstatt teilweise gegen sie.

Dies kann Vor- und Nachteile haben, welche ich euch hier mit erläutern möchte.

 

Was heißt marktkonform handeln?

Unter marktkonformen Handeln versteht man, das man long geht, wenn der Markt steigt oder short, wenn dieser fällt.

Übersetzt auf Optionen heißt dies für uns, wenn der Markt sich in einem Aufwärtstrend befindet, schreiben wir Put Optionen, befindet er sich in einen Abwärtstrend, schreiben wir Call Optionen.

Nun ist dies aber meist einfacher gesagt, als getan.

In stärkeren Korrekturphasen werden wir schnell Geld verlieren. Dies werden wir zwar ebenfalls schnell wiedergewinnen, wenn der Markt seine Korrektur beendet hat und wieder in die eigentliche Richtung läuft, aber trotzdem bleibt hier erstmal ein bitterer Beigeschmack.

Ebenso haben wir ein größeres Problem, wenn der Markt doch wieder seinen Trend ändert. Wenn der Markt von einem Aufwärtstrend in einen Abwärtstrend wechselt, werden wir dies erst spät mitbekommen. Denn ein Abwärtstrend wird anfangs immer erst als eine Korrektur wahrgenommen.

Somit können wir in einem marktkonformen Handel zwar schnell Geld machen, werden aber immer wieder Phasen haben, in denen wir schnell Geld verlieren.

Dies würde sich abfedern lassen, das Zauberwort hier lautet marktneutrales Handeln.

 

Wie Handel ich marktkonform?

Eine einfache Möglichkeit, marktkonform zu handeln, ist über die Visualisierung auf einen Chart.

Ich selbst nutze dazu zwei gleitende Durchschnitte. Einen 20er und einen 50er.

Hierbei ist es egal, ob es ein EMA oder ein SMA ist. Solange der 20er über den 50er ist, handle ich Puts. Selbst wenn der Markt fällt, zeigen mir die Durchschnitte immer noch den übergeordneten Trend an.

Vorsichtig werde ich nur, wenn der Kurs unter beide Durchschnitte fällt, oder aber, wenn sich der Kurs weit vom 20er Durchschnitt entfernt.

Letzteres ist aktuell der Fall. Deshalb habe ich momentan relativ viel Margin frei.

 

Was ist marktneutrales Handeln?

Marktneutrales Handeln bedeutet nichts weiter, als das es uns egal ist, ob wir uns in einem Auf- oder Abwärtstrend befinden. Wir handeln entweder direkt Strategien, welche keine direkte Richtung bevorzugen, wie z.B. einen Strangle oder einen Iron Condor. Dies wäre die Marginoptimierte Variante.

 

Oder aber, eine Methode welche ich eher bevorzugen würde, wir suchen uns Einzelwerte raus, auf welche wir auch gegen den allgemeinen Trend handeln können.

Dies bedeutet, wenn sich der Gesamtmarkt, wie im Augenblick, in einem Aufwärtstrend befindet, suchen wir uns Einzelwerte, welche sich seit längerer Zeit in einen Abwärtstrend befinden und schreiben hierauf Calls.

Diese Calls werden es schwieriger haben, im Gewinn zu enden, bzw. wird die Haltezeit höher ausfallen, als bei den Puts, solange der Gesamtmarkt steigt.

Fällt der Gesamtmarkt aber, sei es wegen eines Trendwechsels oder wegen einer Korrektur, werden die Gewinne der Calls unsere Verluste der Puts abfedern.

Aber auch hier gibt es Nachteile.

Erstens, man wird nur wenige Einzelwerte finden, bei denen es sich lohnt, Calls zu verkaufen. Um wirklich Marktneutral zu handeln, müsste man ungefähr die gleiche Anzahl an Calls verkaufen, wie man Puts verkauft hat.

Der zweite Nachteil ist, das die Calls, solange wir uns in einem Aufwärtstrend im Gesamtmarkt befinden, unsere Gewinne bei den Puts verringern werden. Dies ist einfach deshalb so, da die Calls eher schiefgehen werden.

 

Suche dir deinen Kompromiss

Ich selbst bin eher für das marktkonforme Handeln. Wenn man, neben Aktienoptionen, noch Futureoptionen auf Öl, Gas oder was Anderes handelt, kann man so etwas diversifizieren.

Aber im Endeffekt ist marktkonformes Handeln, wie marktneutrales Handeln, immer ein Kompromiss. Man muss wissen, was einem lieber ist.

Beide Seiten haben ihre starken Zeiten, aber auch ihre schwachen.

Was mir jedoch aufgefallen ist, bei den vielen Studien die Tastyttrade bereits gemacht hat, das marktkonformes handeln meist besser abschneidet, wie marktneutrales Handeln.

Dies ist darin zu begründen, das gerade Aufwärtstrend länger anhalten im Gesamtmarkt, wie Abwärtstrends. Jedoch muss man dann auch mit teils heftigen Drawdowns rechnen.

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Kommentare (1)

  1. Wichtiges Thema.
    Ich versuche beides zu kombinieren.
    Meine Dividendenaktien sind ein eher marktneutraler Ansatz, wobei ich aber versuche durch gleitende Durchschnitte marktkonform in den Basiswert einzusteigen.

    mfG Chri

    Antworten

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