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Grundwissen des spekulativen Börsenhandels

Heute möchte ich euch einige Grundbegriffe des Börsenhandels erläutern, mit denen ihr eher zeitiger als später in Berührung kommen werdet.

Alltagsbegriffe

Long/Call

Sobald man mit der Börse in Kontakt kommt, dauert es nicht lange, bis man auf die Begriffe Long/Call trifft. Doch was bedeuten diese?
Wenn man von einer Longposition spricht oder sagt man geht Long, bedeutet dies nichts anderes, als das man auf steigende Kurse setzt. Selbiges gilt bei einem Call. Es gibt zum Beispiel Call-Optionen oder Call-Zertifikate. Kauft man diese, so setzt man auf steigende Kurse.
Eine Ausnahme besteht darin, wenn man selber als Emittent für Optionen auftritt. Hier verkauft man Call-Optionen und setzt damit darauf, das der Kurs fallen wird oder zumindest auf dem Niveau verharren sollte, bis die Option verfällt.

Short/Put

Die Gegenspieler zu Long bzw. Call stellen die Shortpositionen dar bzw. die Put-Optionen und Zertifikate.
Eröffnet man eine Shortposition, macht man einen sogenannten Leerverkauf. Man kann so Aktien verkaufen, welche man sich leiht. Die Idee dahinter ist, das man diese später zurückkauft, wenn der Kurs niedriger ist. Somit können wir durch fallende Kurse Gewinne erzielen. Feine Sache oder? Bei steigenden Kursen verlieren wir aber.
Auch hier ist die Ausnahme, sobald man selber Optionen schreibt. Sollten wir eine Put-Option schreiben und verkaufen, dann gehen wir davon aus, das der Kurs steigt oder zumindest gleich bleibt. Das Thema Optionen behandeln wir aber später noch einmal ausführlicher.

Flat

Ab und an hört man einige Börsianer davon reden, das diese Flat sind. Flat bedeutet nichts anderes, als das dem Markt fern bleibt. Man hat weder Short- noch Longpositionen und sieht sich das Geschehen lieber vom Seitenrand aus an.

Die Varianten des Handelns

Im Grunde gibt es im spekulativen Handel an der Börse nur vier Arten des Handels. Diese vier Arten möchte ich euch kurz erläutern.

In der Kürze liegt die Würze… das Scalpen

Wenn wir Scalpen, versuchen wir nur wenige Punkte aus dem Markt zu holen. Die Idee dahinter ist, das wir versuchen Punkte auszumachen, an denen der Markt reagieren wird. An diesen Punkten positionieren wir uns und gehen bereits nach wenigen Cent/Punkten wieder aus dem Markt.

Hier hätten wir darauf spekulieren können, das der Markt das Gap schließen würde. Danach hätten wir hier Short gehen können und wären nach wenigen Cent/Punkten wieder raus aus dem Markt gegangen

Hier hätten wir darauf spekulieren können, das der Markt das Gap schließen würde. Danach hätten wir hier Short gehen können und wären nach wenigen Cent/Punkten wieder raus aus dem Markt gegangen

Korrekturen kenne ich nicht… Willkommen im Bewegungshandel

Natürlich kennt auch der Bewegungshandel Korrekturen, jedoch wird hier versucht, immer nur die sauberen schnellen Bewegungen des Marktes mitzunehmen. Der Stopp wird relativ eng am Markt mitgezogen. Dieser soll uns dann, sobald eine Korrektur einsetzt, aus dem Markt schmeißen und unsere Positionen glattstellen.

Grün markiert sind hier die reinen Bewegungen. Diese gehen schnell und sauber. Genau diese Bewegungen will man im Bewegungshandel erwischen. Der Stopp kann dabei immer auf die Tiefs der Kerzen nachgezogen werden.

Grün markiert sind hier die reinen Bewegungen. Diese gehen schnell und sauber. Genau diese Bewegungen will man im Bewegungshandel erwischen. Der Stopp kann dabei immer auf die Tiefs der Kerzen nachgezogen werden.

Die Marathonläufer… die Trendhändler

Die Trendhändler unter uns interessieren sich nicht für die Korrekturen. Sie haben keine Angst davor und sitzen diese aus. Das müssen sie auch. Viele nutzen die neuen Tiefs, welche durch die Korrekturen zustande kommen, um darunter ihre Stopps zu setzen. Der Trend geht in aller Regel solange, bis diese Tiefs unterschritten werden. Je nachdem in welcher Zeiteinheit der Trendhändler unterwegs ist, kann er Positionen teilweise Wochen, gar Monate halten.

Hier haben wir einen sauberen Aufwärtstrend. Mit den roten Markierungen habe ich einen möglichen Stoppverlauf eingezeichnet.

Hier haben wir einen sauberen Aufwärtstrend. Mit den roten Markierungen habe ich einen möglichen Stoppverlauf eingezeichnet.

Nachdenken und Zusammenhänge finden… die Spekulanten

Grundsätzlich gehören alle hier genannten Handelsarten zu den Spekulanten. Aber der reine Spekulant hebt sich noch einmal völlig ab. Ein Stopp ist selten notwendig. Ein Spekulant investiert viele Gedanken in sein System oder in seine nächste Spekulation. So versucht dieser Zusammenhänge zu nutzen, welche nicht sofort ersichtlich sind oder aber er geht von Annahmen aus und spekuliert auf diese. Hier gibt es unzählige Varianten und viele verschiedene Herangehensweisen. Ein Spekulant lebt von seinen Erfahrungen und dem Erkennen von wichtigen Nachrichten.

Hier eine Idee zu einer klassischen Spekulation. Dies ist der Kurs von Nintendo. Das neue Spiel Pokemon Go war kurz vor dem Release und es bahnte sich bereits ein Hype darum ab. Nun hätte man die Aktie kaufen können, in der Annahme, das der Hype tatsächlich auch eintrifft. Nunja, der Hype kam und die Aktie ging mit 25% in die Höhe.

Hier eine Idee zu einer klassischen Spekulation. Dies ist der Kurs von Nintendo. Das neue Spiel Pokemon Go war kurz vor dem Release und es bahnte sich bereits ein Hype darum ab. Nun hätte man die Aktie kaufen können, in der Annahme, das der Hype tatsächlich auch eintrifft. Nunja, der Hype kam und die Aktie ging mit 25% in die Höhe.

Die Charts wurden mit der Software von ProRealTime erstellt.

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