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Fundamentalanalyse – wie ich Aktien für Investitionen finde

Fundamentalanalyse

Fundamentalanalyse… neben der technischen Analyse, bei der man die Kurse eines Basiswertes analysiert und versucht Rückschlüsse auf die zukünftigen Bewegungen zu schließen, ist die zweite große Analyseform an den Finanzmärkten.

Bei der Fundamentalanalyse stehen die direkten Firmenzahlen im Mittelpunkt. Gewinn, Schulden, Umsatz und und und werden hier herangezogen, um eine Einschätzung zu bekomme, ob ein Unternehmen zur Zeit unter- oder überbewertet ist.

Es gibt die verschiedensten Methoden, ein Unternehmen zu bewerten. Es gibt Abdiskontierungsmethoden, bei denen zukünftige Gewinne, auf ihren heutigen Wert heruntergerechnet werden, über Methoden, welche nur den reinen Firmenwert, also Eigenkapital und Sachwerte, beachten.

Wie ich ja bereits in dem Artikel Die sich selbst abzahlende Aktie schrieb, möchte ich weg vom rein spekulativen und hin zum Investieren, mit dem Ziel einen Cash-Flow aus dem Markt zu ziehen.

Doch wie finde ich Unternehmen, in denen ich investieren will? Ich habe die Grundlagenbücher der Fundamentalanalyse gelesen, damit meine ich Geheimnisse der Wertpapieranalyse* und Intelligent Investieren* vom Vater des Value Investings, Benjamin Graham. Wer Herr Graham nicht kennt, er war der Lehrmeister von Warren Buffett.

Nun möchte ich euch zeigen, wie ich Firmen auswähle, in welche ich investieren will und worauf es mir dabei ankommt.

 

Ein Blick in die Glaskugel… für mich nicht, danke

An der Börse wird die Erwartung gehandelt. Wie Kostolany schon sagte, „Kaufe die Erwartung, verkaufe die Tatsache“. Für einen Spekulanten wie es Kostolany war, ist diese Aussage sicher richtig. Für einen Investor jedoch finde ich diesen Ansatz falsch. Warum?

Nun, wenn ich anfange und ich versuche über Formeln die zukünftigen Gewinne auszurechnen und diese in den momentanen Kurs der Aktie einfließen zu lassen, betreibe ich nichts anderes als Wahrsagerei und Spekulationen… Die meisten Analysteneinschätzungen, welche man lesen kann, sind keine richtigen fundamentalen Einschätzungen, sondern Spekulationen auf fundamentaler Basis. Dies ist ein Unterschied.

Wer mal die ganzen Einschätzungen der Analysten mitliest wird folgende Dinge feststellen.

  1. Entweder liegen die Einschätzungen zu z.B. Gewinn, völlig über oder unter dem tatsächlich erreichten.
  2. Analysten bewerten den einen Monat ein Unternehmen mit 50 €, den anderen plötzlich mit 20 € (etwas übertrieben), obwohl sich am Grundkonzept des Unternehmens nichts geändert hat
  3. Analysten empfehlen Unternehmen zu halten, welche beispielsweise einen Kurs von 30 € haben, obwohl sie gleichzeitig sagen, der faire Kurs müsste bei 22 € liegen.
  4. Ganz wichtig ist auch noch! Steigt eine Aktie, empfehlen Analysten oftmals, diese zu kaufen und der faire Wert würde höher liegen, fällt diese dann, empfehlen die gleichen Analysten die Aktien zu verkaufen

 

Ihr solltet also nicht auf Analysten hören. Viele Spekulieren nur, nehmen aber als Begründung nicht die Chartanalyse, sondern stützen ihre Spekulationen auf fundamentale Daten der Zukunft, welche also noch nicht einmal eingetroffen sind… (so entstehen auch Blasen, nur nebenbei J )

Was mache ich nun?

Ich habe für mich festgelegt, nicht zu versuchen, in die Zukunft zu schauen und Wahrsager zu werden. Für mich zählt nur, was ein Unternehmen in der Vergangenheit bisher gemeistert hat und aktuell schafft.

Ich kenne einige, die diesen Ansatz nicht so toll finden. Warum nicht? Nun, man hat das Problem, das man aktuell kaum Unternehmen findet, welche fair bewertet wären. Wenn man diese aber nicht findet, kann man ja nicht investieren und muss sich so in Geduld üben. Das ist aber nicht für jeden etwas.

Kommen wir aber nun dazu, wie ich bewerte.

 

Das KGV, der Klassiker unter den Kennzahlen der Fundamentalanalyse

Wer anfängt sich mit der Fundamentalanalyse zu beschäftigen, wird sehr schnell auf das KGV treffen. Ausgeschrieben heißt dies, Kurs-Gewinn-Verhältnis. Das KGV sagt einem, wie lange es dauern würde, bis der aktuelle Gewinn den Kurs bezahlt hätte.

Zu berechnen ist das KGV folgendermaßen. Kurs : Gewinn je Aktie = KGV

Die Hauptaufgabe des KGV ist, einem vor Blasen zu schützen. Ein Unternehmen, mit einem KGV von 50 ist völlig überbewertet.

Als Faustformel sollte ein KGV nicht höher sein als 15. Ein Nachteil ist, sobald ein Unternehmen offiziell einen Verlust gemacht hat, ergibt das KGV wenig Sinn. Hier muss man dann schauen, wie der Verlust zustande kam.

Kurzer Exkurs dazu. VW hat für das Jahr 2015 offiziell einen Verlust geschrieben. Dieser ist durch Rückstellungen aufgrund des Abgasskandals zustande gekommen. Wenn ich so etwas weiß, rechne ich die Rückstellungen gegen die Verluste und bestimme somit, was das Unternehmen wirklich verdient hat. Denn tatsächlich wäre es ein Rekordjahr für VW geworden, wenn die Rückstellungen nicht gewesen wären.

Für mich habe ich hier also folgende Regel festgelegt. Ein Unternehmen darf kein KGV über 15 aufweisen. Zusätzlich habe ich noch eine Regel hinzugenommen.

Für die zusätzliche Regel nehme ich die Schlusskurse des Unternehmens der letzten 5 Jahre und dividiere diese durch den in diesem Jahr entstandenen Gewinn. So habe ich also die KGVs der letzten 5 Jahre.

Daraus wiederrum bilde ich den Mittelwert. Nun muss das aktuelle KGV auch noch unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre liegen.

 

Umlaufvermögen, Eigenkapital und Gesamtverbindlichkeiten

Die Fundamentalanalyse schaut sich auch die Verschuldung und die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens an.

Dies mache ich ebenfalls. Dazu nehme ich mir das Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die gesamten Verbindlichkeiten eines Unternehmens zu Brust.

Für mich ist es wichtig, das die Verschuldung nicht zu hoch ist bei einem Unternehmen. Den wenn ein Unternehmen sehr verschuldet ist, hat dies in guten Zeiten hervorragende Auswirkungen auf den Gewinn, in schlechten Zeiten jedoch katastrophale. Man kann es sich so vorstellen, als würdet ihr mit fremden geliehenem Kapital handeln.

Läuft alles gut, könnt ihr so euren Gewinn extrem hebeln, aber wenn es schief geht, verliert ihr viel mehr Geld, als euch lieb ist.

Und so schaue ich mir auch die Unternehmen an.

Eigenkapital brauche ich nicht sonderlich zu erklären, denke ich.

Das Umlaufvermögen dagegen möchte ich kurz erklären. Das Umlaufvermögen besteht aus Rohstoffen, Verkaufsgütern, kurz gesagt alles, was kurzfristig zu Geld gemacht werden kann.

Die Gesamtverbindlichkeiten sind offene Rechnungen an Lieferanten, Kredite/Darlehen bei Banken, also alle „Schulden“ bzw. Forderungen von anderen, die das Unternehmen hat.

Nun mache ich folgendes. Ich addiere das Eigenkapital und das Umlaufvermögen und ziehe davon alle Verbindlichkeiten ab. Hierbei sollte ein positives Ergebnis herauskommen.

Doch was sagt mir das? Es sagt mir, das ein Unternehmen, sollte es sofort seine Geschäftstätigkeiten einstellen oder der Gewinn massiv einbrechen, es alle Schulden, egal ob kurzfristige oder langfristige, aus schnell liquidierbaren Mitteln bezahlen kann.

Die Betonung liegt hier auf schnell liquidierbaren Mitteln. Deshalb lasse ich das Anlagevermögen außen vor.

Eigenkapital + Umlaufvermögen – Gesamtverbindlichkeiten = Nettovermögen

Hinzu kommt noch, das ich alle drei Faktoren über mindestens 5 Jahre ansehe. So sollten das Eigenkapital und das Umlaufvermögen im besten Fall steigen und die Schulden sinken.

Was nicht passieren sollte wäre, das die Schulden steigen und das Eigenkapital fällt. Dies ist durchaus ein Warnsignal.

Hier sollte man seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Es wäre auch nicht gut, wenn man sich selber immer weiter verschuldet und die Last so groß wird, das man nur noch von seinem ersparten Leben kann. Denn das Ersparte ist auch irgendwann einmal aufgebraucht.

 

Umsatz und Gewinn… Wachstum voraus?

Ich habe anfangs geschrieben, das ich nicht in die Glaskugel schauen möchte. Nun ja, eine Annahme nehme ich dann trotzdem mit in meine Bewertung rein. Die Annahme, das das Wachstum bei Gewinn und Umsatz in der Zukunft fortgesetzt wird.

Dazu nehme ich eine sehr einfache Berechnungsmethode. Es gibt zig verschiedene Methoden, mit Vor- und Nachteilen.

Ich nehme nun mindestens den Umsatz und den Gewinn nach Abzügen der letzten 5 Jahre (bei dem Gewinn nehme ich den Gewinn pro Aktie). Danach bilde ich den Mittelwert aus den Gewinnen und Umsätzen der letzten beiden Jahren und der aktuellen zwei Jahre. Danach errechne ich die Gewinnsteigerung der beiden Werte.

Kleines Beispiel. Gewinn pro Aktie

2015

2014

2013

2012

2011

6,56 €

3,35 €

2,27 €

1,05 €

1,88 €

 

Mittelwert 2014/2015

Mittelwert 2012/2011

4,96 €

1,47

 

Nun mache ich folgende Rechnung:

4,96 € – 1,47 € = 3,49 € (dies ist die reine Steigerung)

3,49 € / 1,47 € * 100 = 237 %

Dies würde bedeuten, das dieses Unternehmen seinen Gewinn um 237 % steigern konnte. Man sollte sich bei diesem Unternehmen aber mal ansehen, wie der Gewinnsprung 2015 zustande kam, da wir keine Einmaleffekte mit haben wollen, diese würden das Ergebnis verfälschen.

Das selbige mache ich mit dem Umsatz.

 

Was sagt mir dies dann im Normalfall? Der Umsatz sollte langsamer steigen, als der Gewinn! Warum? Wenn der Umsatz schneller steigt als der Gewinn, kann dies darauf hindeuten, das sich das Unternehmen in einer Preisschlacht befindet und den Umsatz versucht mit großen Rabatten anzukurbeln. Fällt der Umsatz, kann dies darauf hindeuten, das ein Unternehmen Marktanteile verliert.

Bleibt der Umsatz nahezu gleich, der Gewinn aber steigt gut bis sehr gut, ist dies sehr positiv zu bewerten. Die deutet darauf hin, das das Unternehmen sich optimiert und seine Margin bei seinen Produkten steigern konnte.

 

Möglichst hohe Dividendenrendite… nur wenn der Gewinn dazu stimmt

Ein Unternehmen, in dem ich investieren will, muss Dividende zahlen. Es ist für mich ein KO-Kriterium wenn keine Dividende gezahlt wird.

Aber auch die Dividende muss man sich ansehen. Passt die Dividende zum Gewinn?

Die Dividende sollte immer weniger sein, als der erreichte Gewinn. Es sollte ein gewissen Puffer zwischen Dividende und Gewinn liegen. 50 % Ausschüttungsquote finde ich persönlich noch in Ordnung. Höher könnte kritisch werden, kommt aber darauf an, wie stabil sich die Gewinne bisher entwickelt haben.

Warum diesen Puffer? Wir wollen ja jedes Jahr unsere Dividende gezahlt bekommen. Irgendwann wird es aber sicher mal ein schlechtes Jahr geben, bei denen der Gewinn einbricht. Wir wollen aber nicht, das unsere Dividende dabei einbricht. Also müsste das Unternehmen die Differenz aus dem Eigenkapital zahlen. Um aber Eigenkapital aufbauen zu können, muss man in den vorherigen Jahren in der Lage gewesen sein, Rücklagen zu bilden. Dies geht aber nicht, wenn man alles an die Aktionäre auszahlt.

 

Ab welchen Kurs soll ich aber kaufen? Der innere Wert

Zum Schluss meiner Fundamentalanalyse errechne ich noch den inneren Wert des Unternhmens, bzw. ab welchem Kurs ich persönlich anfange, Puts auf das Unternehmen zu verkaufen, mit der Absicht, das es mir eingebucht wird.

Dazu nehme ich eine recht einfache Formel von Graham.

Innerer Wert = Wurzel aus  22,5 * Gewinn pro Aktie * Eigenkapital pro Aktie)

Hierzu addiere ich noch das errechnete Nettovermögen. Wenn dieses negativ ist, wird der errechnete faire Wert gedrückt.

Innerer Wert =  (Wurzel aus  22,5 * Gewinn pro Aktie * Eigenkapital pro Aktie) + Nettovermögen

Von dem Ergebnis dieser Formel ziehen wir nun noch den Sicherheitswert ( Margin of Safety) ab. Dieser ist dafür da, um einerseits Fehler in der Bewertung zu kompensieren und wir wollen das Unternehmen ja nicht zum fairen Wert kaufen, sondern billiger, mit einem gewissen Rabatt sozusagen.

Ich selber habe einen Sicherheitswert von 20 % bei mir. Die Endformel sieht also folgendermaßen aus.

Innerer Wert = ( (Wurzel aus  22,5 * Gewinn pro Aktie * Eigenkapital pro Aktie) + Nettovermögen) * 0,8

Der Wert der hier ausgerechnet wird, ist als Richtwert zu sehen. Auch muss ich zugeben, das ich so nicht in der Lage bin, z.B. Banken zu bewerten. Diese weißen kein Umlaufvermögen aus, welches ich aber benötige.

 

Zusammenfassung

  1. Aktuelles KGV kleiner 15 und kleiner des durchschnittlichen KGV der letzten 5 Jahre
  2. Nettovermögen ausrechnen
  3. Eigenkapital und Umlaufvermögen sollten steigen
  4. Schulden sollten abnehmen
  5. Wachstum bei Umsatz und Gewinn errechnen
  6. Ausschüttungsqoute der Dividende ansehen
  7. Inneren Wert als Richtwert ausrechnen
  8. Verstehe, womit das Unternehmen Geld verdient

Punkt 8 habe ich nicht in einer eigenen Überschrift erklärt. Man sollte bei einem Unternehmen aber nachvollziehen können, womit es Geld verdient. Wenn man es nicht versteht, sollte man Abstand halten, da man dann nur sehr schwer einschätzen kann, wie nachhaltig ein Geschäftsmodell ist.

 

Sicherlich wird sich mit der Zeit etwas an der Bewertung verändern. Aber momentan fahre ich mit dieser Fundamentalanalyse. Vielleicht habt ihr ja noch einige Tipps für mich? Wie macht ihr die Fundamentalanalyse?

Leider finde ich zur Zeit nur begrenzt Firmen, welche meiner Ansicht nach fair Bewertet sind.

Nicht der Preis, sondern der Wert einer Anlage ist maßgeblich.

Warren Buffett

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Kommentare (5)

  1. Hallo,

    schöner Artikel, auch wenn ich nicht in allen Punkten zustimme. Die Analystenberichte ansich sind meistens sehr gut und enthalten viele gute Hintergrundinformationen. Nur das Endergebnis muss man sich halt meistens wegdenken, da ja oft mit DCF-Methoden gearbeitet wird und die schon bei minimalen Anpassungen der Annahmen (z.B. Wachstumsraten, Diskontierungsfaktor etc.) vollkommen andere Werte rauskommen. Zusätzlich werden die ja auch oft von den Unternehmen selbst bezahlt für die Analysen und möchten es sich mit den eigenen Kunden nicht verderben.

    Eine pauschale Aussage ‘KGV 50 ist überbewertet’ würde ich so nicht stehenlassen. Hier muss man es einfach im Verhältnis zum Gewinnwachstum sehen. Ein Unternehmen, welches mit 100 % pro Jahr wächst gestehe ich gerne ein KGV von 50 zu. Oder aber ein Unternehmen, welches in dem Jahr sehr hohe Abschreibungen hat und z.B. nur dem 10-fachen des FCF bewertet wird, darf auch mal ein KGV von 50 haben.

    Ansonsten liest sich deine Strategie doch ganz gut. Wenn du dich an deine Checkliste hältst, wirst du auf Dauer mit Sicherheit besser abschneiden, wie der Markt. Du wirst halt nur mehr Aufwand haben, passende Unternehmen zu finden. Das ist ja die eigentliche Frage für Privatanleger: will ich die Zeit investieren?

    Antworten
    • Da hast du recht. Man muss auch einige Eigenheiten der Unternehmen mit in Betracht ziehen. Auch die Zeit spielt hier durchaus eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ich denke aber, da man Investments auf Jahre eingehen sollte, ist es auch nicht so wild, wenn man länger bei der Suche benötigt. Selbst wenn ich es nur schaffe pro Woche mir eine Handvoll Unternehmen anzusehen. Auch kleine Schritte führen zum Ziel.

      Antworten
  2. Hallo lieber Kapitalist,

    Schönen, ausführlichen Artikel hast Du da geschrieben.

    Allerdings frage ich mich, wie es Dir mit Deiner Methode der Fundamental-Analyse mehr herauszufinden als der Markt gemein hin. Anders gefragt, wie gelingt es Dir durch Deine Analyse ein besseres Portfolio auszuwählen, als der Marktdurchschnitt?

    Gern weise ich zu einem verwandten Thema – nämlich aktives vs. passives Management von Fonds – noch auf folgenden Artikel hin: https://meinefinanziellefreiheit.com/2016/11/24/aktive-passive-fonds/

    Viele Grüße,
    FF

    Antworten
    • Hier muss ich erhlich sein. Keine Ahnung ob meine Investment besser abschneiden werden, als der Gesamtmarkt. Der Kurs der Aktien ist mir nicht so wichtig. Meine Analyse beruht darauf, das ich Unternehmen kaufe, welche ordentlich mit Geld wirtschaften.

      Antworten
  3. Hi, eine tolle Zusammenfassung hast du da augeschrieben. Das ist wirklich ausführlich und höchst interessant!

    Allerdings würde ich nicht behaupten, dass es pauschal besser ist, wenn der Gewinn schneller steigt als der Umsatz.

    1. Das hängt davon ab, in welcher Phase sich das Unternehmen befindet. Ein Unternehmen, dass auf Marktexpansion setzt MUSS erstmal im Umsatz wachsen um seinen Markt aufzubauen.

    2. Gewinnwachstum ist sehr limitiert, wenn der Umsatz nicht mitwächst. Gewinn lässt sich temporär sehr leicht optimieren (“Mitarbeiter entlassen”), aber den Umsatz zu steigern erfordert strategisches Vorgehen. Man kann die Kunden ja nicht mit der Waffe zwingen die eigenen Produkte zu kaufen 😉

    Ansonsten bin ich auch ein Feind von der Glaskugel! =)

    VG, Rico

    Antworten

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