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Einnahmenreport Dezember und Jahresabschluss 2017

Optionstrading

Einnahmenreport Dezember 2017

Unglaublich. So ist der Dezember auch bereits wieder vorbei und somit auch das Jahr 2017.

Dieser Einnahmenreport wird dadurch auch ein wenig länger, da ich weiter unten gleich meinen Jahresabschluss mit dokumentiere. Somit seht ihr in diesem Artikel nicht nur, was ich diesen Monat an Gewinn gemacht habe, sondern was insgesamt 2017 an Einnahmen blieben.

Bleiben wir aber erst einmal beim Dezember.

Nach meinem recht turbulenten Oktober und November habe ich im Dezember wieder aktiv angefangen zu traden. Viele Trades, welche ich in den Januar schrieb, wurden bereits im Dezember zurückgekauft. Somit bestätigt sich die Studie von Tastytrade, das sich die Haltedauer von Trades massiv verkürzt, wenn man die Optionen bei 50 % Restwert zurückkauft.

Ich konnte somit bereits die ersten Trades in den Februar reinschreiben. Ich schätze, das ich in der zweiten Januarwoche erneut Trades aufsetzen kann, wenn meine Marginauslastung wieder etwas heruntergekommen ist.

Da ich aktuell viele nackte Optionen geschrieben habe, belastet dies meine Margin dementsprechend.

Vielleicht eine kurze Erklärung, weshalb ich nackte Optionen geschrieben habe, anstelle von Spreads.

Ich fand Anfang Dezember nur eine Handvoll von Trades, welche ich eingehen wollte. Dadurch hätten sich Spreads nicht gelohnt, da ich diese lieber einsetze, wenn ich sehr viele Trades eingehen könnte. Somit verzichtete ich auf die geringere Margin, welche man durch Spreads hinterlegen muss, zugunsten von höheren Prämieneinnahmen.

Zweimal musste ich einen Trade diesen Monat adjustieren. Dies wird sich positiv im Januar auswirken. Der Trade selber, obwohl bereits zweimal ein Verlust realisiert werden musste, wird in Summe ein Gewinner werden, wenn sich der Basiswert weiterhin so verhält, wie geplant.

 

Ebenso habe ich mein Investmentkonto nun für Shortseller freigegeben. Was bedeutet dies?

Auf dem Investmentkonto fahre ich die Strategie der sich selbst abzahlenden Aktie. Somit werden hier langfristig gesehen immer Aktienbestände vorhanden sein. Diese habe ich nun dafür freigegeben, das Captrader/IB diese Aktienbestände Shortsellern zur Verfügung stellen können. Ich selbst habe dadurch keine Nachteile und fast kein Risiko. Jedoch erhalte ich Zinsen, sollte ein Shortseller meine Aktienbestände für Leerverkäufe nutzen.

Auch wenn die Zinsen nicht die Welt sind, als Kapitalist sollte man immer schauen, ob es Möglichkeiten gibt, Geld einzunehmen, ohne Mehraufwand dafür betreiben zu müssen.

 

Kommen wir nun zu den Einnahmen:

Kurzer Hinweis: Dies sind Bruttoergebnisse. Steuern führe ich erst mit meiner Steuererklärung ab.

Die Währungsgewinne/-verluste wurden bis Juni 2017 immer in der Summe mit verrechnet. Ich führe diese nun separat auf.

Einnahmen Börsengeschäfte:

 

Stillhaltergeschäfte

+ 263,97 €

Aktienverkäufe

+ 699,70 €

Dividende

+ 21,68 €

Währungsgewinn/-verlust

+ 330,98 €

Summe

+ 1316,33 €

 

Entwicklung Blog

Im Dezember konnte ich wieder eine leichte Steigerung der Zugriffszahlen erreichen. Ich gehe davon aus, das ich diesen Trend 2018 beibehalten kann, da ich nun wieder vermehrt Artikel schreiben werde und weitere kleine Highlights auf meiner Agenda für 2018 stehen.

Somit werde ich zum Beispiel auch vermehrt über „die sich selbst abzahlende Aktie“ schreiben. Hier habe ich bei Captrader ein extra Konto, auf der ich diese Strategie fahre und euch mindestens einmal im Monat über den Stand der Dinge unterrichten werde.

 

Ausblick Januar 2018

Ob die Einnahmen im Januar wieder so hoch ausfallen werden, wie im Dezember, kann ich noch gar nicht so sagen. Geplant sind erst einmal Einnahmen von ca. 600 € für den Januar.

Aber hier liegt im Januar aktuell nicht mal so meine Aufmerksamkeit.

Ich schieb zuletzt, das ich mir gerne einen neuen PC leisten möchte, mit vier Bildschirmen. Nun, das habe ich auch 🙂

Die Bildschirme, die neue Maus und Tastatur sind bereits da. Auf das Trägersystem für die Bildschirme warte ich leider noch, da ich UPS verpasst hatte^^

Der neue PC kommt dann auch erst Anfang Januar. Alles zusammen hat mich zwar einen guten vierstelligen Betrag gekostet, wird mir aber zukünftig meine Arbeit am Blog und der Börse erleichtern und Zeit sparen. Auch sollte der PC für die kommenden paar Jahre leistungstechnisch mithalten können.

Zumindest rechne ich nicht damit, das der PC in den kommenden 5 Jahren veraltet sein wird oder den Aufgaben nicht mehr gewachsen sein wird. Wenn alles da ist und aufgebaut ist, werde ich euch das dann auch mal zeigen 😀

 

So, jetzt wird es nochmal interessant. Kommen wir zum Jahresabschluss von 2017.

 

Jahresabschluss 2017

2017 war ein sehr bewegendes Jahr für mich. Privat habt ihr mich dabei begleiten dürfen, wie ich schwierige Zeiten durchlebte. Es gab Höhen und Tiefen. Ich konnte endlich meine Meisterschule beenden und warte nun auf die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen, gleichzeitig wurde ich hintergangen (anders kann man das nicht ausdrücken) und fand dadurch aber eine Person, von der ich nicht glaubte, das es diese gibt.

Auch an der Börse ging es hin und wieder heiß her. Ich hatte extrem gute Monate dabei, aber auch schlechte Monate, an denen ich euch ebenso dran teilhaben ließ.

Jedoch bin ich heute, im Großen und Ganzen, sehr zufrieden mit mir und dem Jahr 2017. Somit startet euer Kapitalist frohen Mutes und voller Tatendrang in das neue Jahr.

Dies liegt auch zu einem großen Teil an meiner neuen Partnerin, die mir voll zur Seite steht. Um mich weiter voranzubringen, bekam ich von ihr zu Weihnachten sogar eine Jahresmitgliedschaft zur Investment Punk Academy. Sowie ein kleines Kunstwerk, das Logo vom Kapitalisten auf Leinwand 🙂

Das Bild selbst wird seinen Platz später in meiner Arbeitsecke bekommen, sobald der neue PC und die Bildschirme aufgebaut sind.

 

Kommen wir aber nun zu dem, was euch wohl am ehesten interessieren dürfte. Was habe ich 2017 an den Börsen für Einnahmen gemacht? Für den Jahresabschluss mache ich mich mal komplett nackig. So das jeder sieht, was alles dazugehören kann.

 

Einnahmen Börsengeschäfte:

Kurzer Hinweis: Dies sind Bruttoergebnisse. Steuern führe ich erst mit meiner Steuererklärung ab.

Die Währungsgewinne/-verluste wurden bis Juni 2017 immer in der Summe mit verrechnet. Ich führe diese nun separat auf.

 

Stillhaltergeschäfte

+ 4567,69 €

Aktienverkäufe

+ 294,80 €

Futuretrades

+ 11,19 €

Dividende

+ 147,90 €

Währungsgewinn/-verlust

+ 549,54 €

Gezahlte Zinsen

– 240,97 €

Summe

+ 5330,15 €

 

Die gezahlten Zinsen kamen durch teilweise Einbuchungen von Aktien, welche ich nicht durch Eigenkapital decken konnte.

Meine zeitgewichtete Rendite 2017 lag somit bei 18,21 %.

Hiermit bin ich durchaus zufrieden, wenn man bedenkt, das ich fast drei Monate nichts gemacht habe, gegen Ende des Jahres.

In Summe tätigte ich grob 400 Trades. Dafür erhielt mein Broker von mir Gebühren in Höhe von 1635,58 €. Dies wird ein Punkt sein, welchen ich 2018 in Angriff nehmen werde. Die Gebühren sind mir im Verhältnis zum Gewinn einfach zu hoch.

Somit werde ich versuchen, meine Gebühren zu drücken oder aber vielleicht erstmal zu Tastytrade zu wechseln, um die Sperrfrist von einem halben Jahr bei einem Wechsel von Captrader zu Interactive Broker zu überbrücken. Mal schauen was ich da mach.

 

Da mein langfristiges Ziel ja ist, unabhängig von meinem Arbeitgeber zu werden, befinde ich mich auf einen guten Weg.

Somit hätte ich mit den 5330 € lässig einen Monat diesen Jahres nicht arbeiten müssen, sondern von der Börse leben können. Die Steuern gedanklich natürlich mit einberechnet. Nicht wenn jemand glaubt, ich benötige 5000 € im Monat zum Leben^^

Somit befinde ich mich auf einen guten Weg. Ebenso muss ich auch hier wieder sagen, das ich durch das Ergebnis nochmalig darin bestärkt werde, Optionen weiterhin zu handeln.

Mit einer Dividendenstrategie würde man ein Konto von über 100.000 € benötigen, um bei einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 5 % so ein Ergebnis zu erzielen.

Selbst bei 10 % Dividendenrendite wäre ein Konto von 50.000 € nötig. Meine Kontogröße liegt immer noch darunter.

 

Meine Ziele an der Börse für 2018

Das Schöne am Optionshandel ist auch, das man diesen recht gut tracken kann und somit definierte Ziele setzen kann.

Für 2018 habe ich mir somit ein paar Ziele gesetzt.

Das erste Ziel wird sein, mein Investmentkonto auf 10.000 € zu bringen, sowie mein Tradingkonto auf mindestens 40.000 Euro. Diese Ziele werden durch Einzahlungen erreicht.

Ein weiteres Ziel ist es, 2018 eine Jahresrendite von 24 % zu erreichen. Zusammen mit den Börsengewinnen und den Einzahlungen soll so mein Tradingkonto Ende 2018 bei guten 50.000 € stehen.

Sicherlich ambitioniert. Aber Ziele sollten auch nicht zu einfach zu erreichen sein. Ich sehe die Ziele als herausfordernd aber machbar an.

 

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei euch, meinen treuen Lesern, bedanken. Es war ein schönes Jahr 2017 mit euch. Ich hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahr gekommen und blickt frohen Mutes, wie ich, auf 2018.

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Kommentare (8)

  1. zahlt sich das mit dem Aktienverleih wirklich aus? wie siehts da mit der Dividende aus?

    mfG Chri

    Antworten
    • Die Dividende bekommst du vom Shortseller “bezahlt”. Hier können, je nach Land, tatsächlich steuerliche Nachteile entstehen. In Deutschland aber ist es egal, ob es eine reale Dividende vom Unternehmen, oder eine Ausgleichszahlung vom Shortseller ist.

      Lohnt sich das Ganze? Naja, man hat keine Gebühren. Natürlich macht das alles über das Jahr wahrscheinlich nur ein paar Euro aus. Richtig lohnt sich der Spaß normalerweise nur bei größeren Konten. Aber einen geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul

      Antworten
  2. Darf man einmal fragen wie hoch zur Zeit Ihr Tradingkonto ist

    Antworten
  3. “Aktienbestände Shortsellern zur Verfügung stellen können. Ich selbst habe dadurch keine Nachteile und fast kein Risiko. Jedoch erhalte ich Zinsen, sollte ein Shortseller meine Aktienbestände für Leerverkäufe nutzen.”

    Hallo,

    kannst du hierzu vielleicht noch eine genauere Erklärung abgeben? Was genau musstest du bei Captrader machen? Gibt es dafür eine Art “Aktion” oder muss man selbst an Captrader herantreten? Welches sind die besagten Nachteile?

    Danke schon mal.

    Antworten
    • Ich gehe davon aus, dass du einfach das Verkaufen von Calls meintest? Hatte wohl ein Brett vorm Kopf. Deine Beschreibung hatte sich erst so angehört, als wenn du hier noch ein anderes Vorgehen verfolgst…

      Antworten
      • Grüß dich,

        nein nein. Man kann seine direkten Aktienbestände freigeben, sodass andere Leute diese “verkaufen” können. Nur so ist es z.B. für Spekulanten möglich, Leerverkäufe zu tätigen.
        Man selbst bemerkt das aber nicht. Man hat weiterhin die volle Kontrolle über die Bestände und kann auch keine Verluste dadurch machen.

        Beispiel dazu:
        Jemand will bei IBM 100 Aktien Short gehen, weil er denkt, das die Aktienkurse fallen.
        Der Broker nimmt nun deine 100 Aktienbestände (soweit du diese hast) und übergibt diese dem Shortseller, sodass dieser verkaufen kann und von fallenden Kursen profitieren kann.
        dafür erhält man Zinsen. Anfallende Dividenden muss dir der Shortseller zahlen.

        Bei der ganzen Sache gibt es nur ein kleines Risiko. Wenn der Markt sehr extrem, sehr schnell ansteigen würde und der Shortseller seinen Verlust nicht “bezahlen” kann, verliert man theoretisch auch. Aber dafür müssten extreme Kursbewegungen zustande kommen, da IB eine Sicherheitsleistung übernimmt. Solange das Konto nicht im guten sechsstelligen Bereich ist, läuft man hier keine Gefahr, Geld zu verlieren.

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