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Binäre Optionen – Meine Erfahrungen

binäre Optionen

Binäre Optionen, jeder wird wohl davon schon einmal gehört haben. Meist wird diese Art des Tradings mit Glücksspiel und Betrug in Zusammenhang gebracht.

Ich selber war neugierig und habe es selbst versucht, ob binäre Optionen wirklich ein Instrument für den Handel sein können oder eher nicht. Auf meiner Facebookseite hatte ich bereits immer wieder mal kurze Statements dazu geschrieben. In meinem heutigen Artikel möchte ich deshalb mit euch meine gemachten Erfahrungen teilen.

 

Was sind binäre Optionen?

Binäre Optionen sind an sich eine Wette über Zeit. Man platziert seine Wette, das der Kurs in den nächsten 60 Sekunden, 5 Minuten, 15 Minuten oder länger, unterhalb oder oberhalb des aktuellen Standes schließt.

Dabei ist das Prinzip, the Winner takes it all.

Schließt der Kurs nicht wie erhofft, verliert man seinen kompletten Einsatz.

Schließt der Kurs wie erhofft, gewinnt man 80 bis 95 % seines Einsatzes.

Bereits hier merkt man, das man weniger gewinnen kann, als verlieren. Somit muss man zwingend eine höhere Trefferquote als 50 % aufweisen.

Einen Stopp gibt es nicht, genauso wenig eine KO Schwelle. Der maximale mögliche Gewinn, sowie der mögliche Verlust sind von vornherein klar.

Man muss also nur richtig liegen…

 

Mein erster Versuch mit der Martingale Strategie

Wie bereits gesagt, machten mich binäre Optionen neugierig. Da ich aber von dem System (zumindest auf der Seite, auf der ich stand) nicht wirklich überzeugt war, wollte ich erstmal nur mit einem Demokonto handeln.

Wenn hier etwas schief geht, interessiert es keinen. Man kann sich ausprobieren und auch mal Spaß haben.

So erstellte ich mir einen Account bei einem „Broker“ für binäre Optionen und schaute mir erstmal an, was man so handeln kann.

Man ist recht stark, zumindest bei dem „Broker“ bei dem ich war, auf Währungspaare beschränkt. Ein paar Indizes und vereinzelte Aktien gab es zwar auch, aber eher wenige.

Also gut, dann halt Währungspaare. (fühlte mich sofort an meine CFD-Zeiten zurückerinnert^^)

Das Prinzip war mehr als einfach.

Chart auf, Einsatz einstellen und dann auf Call, um auf steigende Kurse oder auf Put, um auf fallende Kurse zu wetten.

Dann nur noch die Zeit abwarten.

 

Ab einer gewissen Restzeit kann man keine neuen binären Optionen mehr kaufen. Dies ist auch logisch und nachvollziehbar. Denn umso kürzer die Zeit und vielleicht umso offensichtlicher eine Bewegung, umso riskanter ist das Spiel für den Broker.

Ich selbst handelte 60 Sekunden Optionen.

Ich rechnete nicht wirklich damit, das ich eine Trefferquote von über 50% schaffen würde. Meine Erfahrung hat mich auch gelehrt, das es sinnlos ist großartig zu versuchen, zu analysieren, in welche Richtung der Kurs in die nächsten 60 Sekunden gehen wird.

In dieser Zeitspanne sind die Bewegungen eher Zufall. Das einzige was ich machte war, mir kurz die grobe Richtung der letzten zwei Stunden anzusehen und bevorzugt weiter in diese Richtung zu handeln.

Nun, ich musste mir aber etwas einfallen lassen, wie ich meine unvermeintlichen Verluste ausgleichen könnte.

Hierbei kam mir eine „Strategie“ aus dem Roulette in den Sinn. Ich musste auch bald feststellen, das viele so handeln.

Bei Martingale handelt es sich um eine Verdoppelungsstrategie. Verliert man, setzt man das nächste Mal das Doppelte.

Verliert man wieder, verdoppelt man wieder. Und so weiter.

Der Verlust wächst exponentiell, wodurch selbst größere Konten nach wenigen Fehltrades platt sind. So ist ein 10.000 € Konto, wenn man mit einem Einsatz von 1 € beginnt, nach dem 13ten Trade Platt und die Strategie nicht mehr anwendbar.

Egal, ist ja nur Demo.

Also bin ich voller Tatendrang rangegangen und hatte auch recht schnell einige Prozent Gewinn gemacht.

Ich fand es zu einfach, um wahr zu sein.

Nun, am Tag darauf sollte es anders werden.

Innerhalb von ein paar Minuten plättete ich das komplette Konto, da der Kurs anfing im Trend zu drehen und in die Korrektur zu wechseln.

Autsch.

 

Anpassung der Strategie und auf ein Neues

Ok, für den Tag hatte ich genug von binären Optionen.

Ich überlegte mir eine neue Herangehensweise, nahm einen gleitenden Durchschnitt dazu, sowie einen Indikator welcher mir mögliche Überkauft und Überverkauft Zonen anzeigen sollte.

Bei solchen Indikatoren, welche einem eine überkaufte oder überverkaufte Zone anzeigen, machen viele einen entscheidenden Fehler! Sie nehmen jedes Signal!

Solche Indikatoren sollte man aber dazu nutzen, um Punkte auszumachen, in denen man wieder in Trendrichtung einsteigen kann! Bei einem Aufwärtstrend suchen wir hier also nach überverkauften Zonen, in einem Abwärtstrend nach überverkauften Zonen.

Ich passte also mein Moneymanagement an und nahm ein paar Hilfsmittel dazu, um Trendwenden besser erkennen zu können.

Dies lief sogar einige Tage recht gut, auch wenn ich zugeben muss, das ich zweimal kurz vor der Pleite stand.

Im Hoch hatte ich es aber geschafft, das Demokonto über 60 % in knapp einer Woche hoch zu handeln.

Wahnsinn oder?

Nun, wie gesagt, es ist eine Wette. Und bei Wetten kann man schnell verlieren.

Es dauerte ungefähr eine Stunde bis das Konto wieder auf 0 war… bitter.

 

Mein kleines Fazit

Ja, ich habe die binären Optionen jetzt nicht ewig gehandelt. Aber, trotzdem traue ich mir ein kleines Urteil zu, was ich mir aufgrund meiner Erfahrung mit den verschiedensten Finanzprodukten und den Jahren am Finanzmarkt zutraue.

Binäre Optionen sind eine schöne Abwechslung und machen durchaus Spaß.

Auf einen Demokonto!

Mit Echtgeld würde ich mich an diese Dinger nicht trauen, dafür hat man zu wenige Möglichkeiten, gegenzusteuern.

Auch der Fall, das man weniger Gewinnen kann, wie Verlieren, verschiebt die Chancen stark zugunsten des „Brokers“

Leider ist man dadurch aber darauf angewiesen, eine höhere Trefferquote als 50 % zu haben oder man ist auf Strategien wie die Martingale angewiesen. Jedoch wird ach da der Tag oder die Zeit kommen, in der man eine Drawdownphase hat und einfach nichts funktioniert.

Dabei kann man verdammt schnell sein Konto komplett platt machen.

Selbst wenn man meint, dann fängt man nur mit ein paar wenigen hundert Euro an, kann ich nur davon abraten! Denn, umso weniger Geld auf dem Konto ist, umso höher wird das Risiko des anfänglichen Trades. 1 € von 100 € sind schon 1 % Risiko. Bei 1.000 € wären es zumindest nur 0,1 %, was einem ein längeres Überleben sichert.

Ich selber habe bei dem Demokonto immer mit 0,1 % Initialrisiko gehandelt, da ich es realistisch haben wollte und mit diesem Risiko ein Echtgeldkonto führen würde. Naja, angenommen, diese Art des „Tradings“ hätte mich überzeugen können.

 

Mein Fazit lautet deshalb, macht euch ein Demokonto auf und hab ein wenig Spaß beim Wetten. Hütet euch aber davor auf die Idee zu kommen, da Echtgeld zu riskieren. Meiner Meinung nach, ist es das nicht wert.

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Kommentare (3)

  1. Hallo ich habe auch angefangen vor 2 Jahren mit den Handeln von Binären Optionen ohne Wissen und Kenntnisse musste ich viel Verlust einstecken. Ich wollte aber nicht aufgeben und habe mich über alles informiert was ich wissen muss Videos angeschaut, Bücher gelesen und einige Trading Kurse mitgemacht und jetzt bereue ich es nicht das ich dafür Zeit investiert habe den ich mache jetzt mehr Gewinn als wie Verlust mit den nötigen wissen schafft man das auch.

    Antworten
    • Finde ich wunderbar,hast Du aus Deinen Verlusten wenigsten gelernt.So soll es auch sein niemals aufgeben dann schafft man das auch,egal wie schwer es auch ist.

      Antworten
  2. So ist es,kenne viele viele Trader die das schnelle Geld verdienen wollten und alle aber auch alle haben verloren.Ob das alles so sauber ist..ist auch noch so eine Frage.Aber es kann auch funktionieren,nur nicht bei Anfängern.

    Antworten

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