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Die unbegründete Angst vor Verluste

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Verluste zu erleiden setzt man in Deutschland allgemein gleich, mit Scheitern. Egal ob man dabei an der Börse Verluste erlitten hat, bei Immobiliengeschäften oder bei unternehmerischen Tätigkeiten.

Oftmals hindert es auch die Angst vor Verlusten daran, überhaupt etwas Neues zu versuchen. Neue Wege zu gehen. Lieber lassen wir unser Geld weiterhin auf dem Tagesgeldkonto, wo wir zwar ebenfalls, bedingt durch die Inflation, Verluste einfahren, aber da sieht man es nicht so direkt und jeder andere macht das ja auch. Wir können uns hier also perfekt hinter der Masse verstecken und uns mit ihr darüber aufregen.

Doch ist es wirklich sinnvoll Angst vor Verlusten zu haben? Ist es sinnvoll sich zu freuen, wenn man Geld horten kann? Ich glaube nicht. Weshalb ich denke, das es nicht sinnvoll ist, kein Risiko mit seinem Kapital einzugehen, soll das heutige Thema sein.

Wer nichts wagt, der nicht gewinnt

Einer der Hauptgründe, weshalb ich dafür bin, das man die finanzielle Komfortzone verlassen sollte ist einfach, da man sonst nie die Chance hat, einen Gewinn einzufahren.

Ich höre immer wieder Leute darüber sprechen, wie es möglich ist, das andere so viel Geld verdienen können? Wie kann es sein, das diese Leben führen können, ohne Zwänge? Ohne finanzielle Sorgen?

Die Antwort ist dabei meistens recht einfach. Diese Leute haben etwas riskiert und gewonnen. Wir selber sehen dabei oftmals nur das Ergebnis. Ob es der Chef des kleinen Familienunternehmens von nebenan ist, der Nachbar, welcher ein Onlinebusiness aufgebaut hat oder der Typ zwei Straßen weiter, bei dem gar keiner so recht weiß, womit der sein Geld verdient.

Wohlstand, Reichtum, finanzielle Freiheit… all das kommt weder einfach so vom Himmel gefallen, noch haben es die Leute (der Großteil zumindest) in die Wiege gelegt bekommen. Im Normalfall steckt harte Arbeit dahinter.

Nur wenn man etwas wagt in seinem Leben, kann man auch erwarten, das man etwas Gewinnt. Zu erwarten, das man von Nichtstun etwas zurückerhält ist dann doch etwas blauäugig.

Die Geschichte hat uns immer gezeigt, das die Träumer, die Waghalsigen, diejenigen, die bereit waren etwas zu riskieren, dafür belohnt wurden sind. Ich kann mich nicht erinnern, von jemanden mal gelesen zu haben, der den ganzen Tag gewartet hat und auf dem Sofa saß und dabei erfolgreich ein Unternehmen hochgezogen hat oder ein erfolgreicher Investor geworden ist.

Nur wer bereit ist seine Komfortzone zu verlassen und etwas zu riskieren, kann auch erwarten, etwas zurückzubekommen.

Warum Verluste keine Begründung für das nicht Anfangen sind

Wie oft höre ich es an der Börse? Wie oft habe ich es anfangs selber gedacht? Was hätte man nicht mit dem Geld anfangen können, welches man soeben verloren hat? Davon hätte man sich einen neuen PC kaufen können. Ein neues Sofa. Davon hätte man die Anzahlung für den Urlaub tätigen können.

Was ist, wenn ich anfange zu investieren oder anfange ein Business aufzubauen und es geht schief? Das schöne Geld. Davon hätte ich mir so tolle Dinge kaufen können…

Vielleicht kennt ihr solche Gedankengänge. Lasst sie bei euch gar nicht erst zu! Denn diese Gedanken sind Schwachsinn und kontraproduktiv! Lasst mich euch erklären wieso.

Ich wähle als Beispiel mal die Börse. Man kann es aber auch auf eine Unternehmensgründung übertragen oder worauf ihr wollt.

Gehen wir davon aus, ihr fangt an mit 5.000 € an den Finanzmärkten zu handeln. Alleine wenn das viele hören, bekommen diese schon einen Kollaps. Gehen wir nun vom Extremfall aus. Ihr habt euch wie ein Spieler im Casino aufgeführt und alles verloren.

5.000 € futsch. Weg. Die hat jetzt ein Anderer und freut sich. Nun fangen oftmals folgende Denkweisen bei einem selber an, wenn man das Geld verloren hat.
Scham

Man hat versagt. Anstelle Geld zu verdienen, hat man verloren. Man muss sich einen Rückschlag eingestehen, man muss sich das Scheitern eingestehen.

 

Die Angst vor der Gehässigkeit der Anderen

Das Umfeld ist oftmals ebenfalls nicht bekannt dafür, viel Mitleid mit einem zu haben, wenn diese der Meinung ist, das man zu viel (bzw. überhaupt etwas) riskiert hat.

Wie die Leute voller Neid auf diejenigen schauen, welche es zu etwas gebracht haben, so schauen die gleichen Leute mit Hochmut auf diejenigen, welche ebenfalls den Weg gehen wollten und dabei gescheitert sind.

 

Die Gedanken über das verlorene Geld

Natürlich kommen dann noch bei einem selbst, oder auch von anderen, die tollen Gedanken oder Ratschläge, was man nicht alles hätte mit dem Geld anfangen können.

 

Warum ihr aber keine Angst vor den oben genannten Punkten haben braucht? Wenn ihr mit Geld gearbeitet habt, welches sowieso überflüssig war, spielt es keine Rolle, ob ihr es verloren habt. Sicher, 5.000 € sind eine Menge Geld. Aber was hätte man mit dem Geld wohl angefangen, wenn man es nicht verloren hätte?

Gar nichts…

Wenn man ehrlich zu sich selber ist, hätte das Geld einfach nur auf dem Konto gelegen. Man hätte sich keinen neuen PC, Sofa oder sonst was davon gekauft. Hätte man dies vorgehabt, hätte man es schon längst getan. Somit spielt es keine Rolle, was man hätte mit dem Geld alles anfangen können.

Auch hat man im Normalfall plötzlich Zugriff, auf einen riesigen Erfahrungsschatz. Sicher, man hat Geld verloren. Wenn man aber nicht ganz auf den Kopfgefallen ist, hat man oftmals sehr viel gelernt.

 

Eine Ausbildung kostet ca. 54.000 €… für Unternehmen

Die ganze Zeit schreibe ich etwas von Verlusten und jetzt komme ich mit den kosten für eine Ausbildung? Euch fehlt der Zusammenhang? Wartet mal ab, den Bogen bekomm ich hin.

Könnt ihr euch noch daran erinnern, als ihr mit eurer Ausbildung angefangen habt? Ihr hattet wahrscheinlich von nichts eine Ahnung. Ihr habt Fehler gemacht, aber nicht aufgegeben. Den hier werden Fehler akzeptiert und von der Gesellschaft auch toleriert. Denn ihr seid ja Anfänger, Lehrlinge.

Ich habe kurz recherchiert und bin dabei auf einen Bericht gestoßen, das ein Azubi dem Unternehmen während der drei Jahre wohl an die 54.000 € kostet. Euch als Lehrling interessieren diese Kosten nur im Normalfall nicht, da ihr sie nicht tragen müsst.

So, wie bekomme ich nun den Bogen wieder zum eigentlich Thema hin?

Was macht einen Lehrling aus? Normalerweise hat ein Lehrling keine Ahnung von der Materie. Er hat noch nie wirklich etwas damit zu tun gehabt und muss dies alles erst erlernen. Die Kosten des erlernen trägt dabei das Unternehmen.

Wenn die Leute anfangen sich an einem Unternehmen zu versuchen, an der Börse, bei Immobilien, ist es denn da dann oft nicht genauso? Normalerweise sind die Leute noch nie mit Börse, Immobilien oder Unternehmertum wirklich in Berührung gekommen.

Wie kann man dann hier also erwarten, das alles sofort funktioniert? Egal ob derjenige erst 20 Jahre oder schon 40 Jahre alt ist. Im Grunde ist man doch hier nur ein Lehrling. Und wie jeder weiß, kostet eine Lehre Geld. Und hier haben wir den Bogen wieder hinbekommen.

Seht Verluste als Lehrgeld an, welches ihr bezahlt! Anders als in einer Ausbildung, habt ihr im Normalfall niemanden, der euch an die Hand nimmt und alles erklärt, wie was geht und so. Auch ist es im Normalfall so, das es kein Patentrezept gibt.

Wichtig ist, nicht aufzugeben, nur weil ihr gescheitert seid. Ich selber habe auch schon Geld in den Sand gesetzt, bei dem Versuch einen Onlinehandel für E-Zigaretten aufzubauen. Hatte damals gut 2.000 € reingesteckt, kurz nach meiner Lehre. Ich bin kläglich gescheitert. Ich habe aber daraus gelernt und sehe heute die 2.000 € als Lehrgeld an.

Ich habe hunderte, ach was, eher ein paar tausend Euro, nur für Bücher und Coachings für Börsenthemen eingesetzt. Ich habe hunderte von Stunden in Videos und Bücher investiert, um mein Wissen um Finanzen, Börse und andere Möglichkeiten Geld zu verdienen, auszubauen.

Und heute? Heute muss ich sagen, es hat sich vielleicht nicht alles davon gelohnt. Aber ich selber bereue nicht eine Ausgabe davon, nicht einen Verlusttrade an der Börse welche ich getätigt habe, auch nicht den Verlust bei meinen ersten unternehmerischen Gehversuchen.

Habt keine Angst davor, etwas falsch zu machen oder am Anfang Geld zu verlieren. Die Alternative wäre, das ihr euer Geld hortet ohne die Chance zu nutzen, das es für euch arbeiten kann. Auch die Gedanken „Was hätte ich mir nicht schönes von dem Geld kaufen können“ ist fehl am Platz. Ihr hättet es euch wahrscheinlich schon längst gekauft, wenn es für euch so wichtig gewesen wäre.

Scheitern gehört dazu und wir sollten anfangen dies zu akzeptieren. Bei uns selber, wie auch bei anderen, welche den Weg einschlagen, ihr Leben mehr selber in die Hand zu nehmen. Schaut euch die erfolgreichsten Menschen der Welt an. Selbst diese sind immer wieder gescheitert. Hätten sie sich davon abhalten lassen, wären sie heute nicht diejenigen, die sie sind.

 

Ich kann Scheitern akzeptieren, jeder scheitert bei etwas. Aber was ich nicht akzeptieren kann ist, es nicht versucht zu haben.

Michael Jordan

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Kommentare (2)

  1. Ein schöner Beitrag.
    Ich glaub von Goethe kommt das Zitat:
    “Jeder möchte die Ergebnisse haben, aber niemand möchte etwas dafür tun.”

    So ist das nun mal mit den Menschen.
    Alle wünschen sich reich zu sein, genug Geld zu besitzen um nicht mehr Arbeiten zu müssen, berühmt zu sein oder den Traumkörper zu besitzen.
    Das hierfür aber viel Arbeit, Entbehrungen und Rückschläge in Kauf genommen werden müssen sehen viele nicht ein und sich sie auch nicht bereit dafür in Kauf zu nehmen.

    Der Preis überhaupt Erfolg zu haben, ist überhaupt etwas zu riskieren.
    Wenn ich nur in meinem Angestelltenverhältnis bleibe, werde ich nicht Milliardär.
    Wenn ich keinen Sport betreibe und mich nicht gesund ernähre, dann werde ich meinen Traumkörper auch nicht erreichen.

    Ich habe für mich die Sucht entwickelt, dass das Eingehen von Risiko der Preis für großen Erfolg ist. Natürlich kann es Rückschläge geben, doch wenn ich immer weiter dran bleibe. lerne und weiterhin Risiken eingehe, dann muss ich zwangsläufig irgendwann erfoglreich sein.

    Schöne Grüße
    Dominik

    Antworten
    • Danke für das Kommi. Ich sehe das wie du. Alle wollen Rendite und möglichst schnell Reich werden. Leider gehört dazu immer Risiko und Arbeit. Man darf nicht nur das Ergebnis betrachten, sondern den Weg dahin.

      Antworten

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