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Analog Devices – erster Kauf

Es ist nun soweit, ich habe die ersten Aktien mit meiner Strategie, der sich selbst abzahlenden Aktie, eingebucht bekommen.

Doch eins nach dem Anderen.

 

Welches Unternehmen wurde mir eingebucht?

Mir wurde das Unternehmen Analog Devices (ADI) eingebucht.

ADI ist amerikanisches Unternehmen im Bereich der Halbleiterherstellung. Somit bedient mein erstes Investment den Technologiesektor im Bereich der Halbleiter ab.

Die Dividendenrendite liegt um die zwei Prozent. Nicht viel, aber in meiner Strategie wird die Dividende auch nur als Bonus angesehen.

Der Kurs schwächelte aktuell im Sommerloch, wodurch gleich beide meiner Puts angedient wurden sind.

Somit habe ich aktuell 200 Aktien im Depot. Einmal zu einem Preis für 85 $ und einmal zu 82,50 $.

Somit ergibt sich ein Durchschnittskurs von aktuell 83,75 $.

Oder?

 

Mein realer aktueller Kurs bei Analog Devices

Wenn ich nur die Aktienkurse gegeneinander verrechnen würde, wäre mein durchschnittlicher Einstandskurs tatsächlich bei 83,75 $. Doch meine Strategie baut auf die Optionsprämien mit auf.

Was bedeutet dies?

Ich habe für den 85er Put eine Prämie von 115,5 $ erhalten und für den 82,5er Put eine Prämie von 93 $.

Wenn ich diese Prämien nun gegenrechne, komme ich auf einen Einstandskurs von 81,67 $.

 

Das ist aber aktuell immer noch nicht ganz die Wahrheit… Warum nicht?

Wer sich in meine Strategie eingearbeitet hat, der weiß, das ich ab 200 Aktien anfange Calls gegenzuschreiben. Dies habe ich auch getan. Da der Kurs von ADI recht weit gefallen war, lohnte sich ein Call noch am 85er Strike zu schreiben.

Dies brachte eine Prämieneinnahme von 47,8 $ ein. Ich wollte wenigstens, solang wie dies möglich war, Calls auf dem Niveau des höchsten Strikes verkaufen.

Somit verringert sich mein Einstandskurs aktuell weiter auf nun 81,19 $.

 

Ihr seht also, obwohl ich noch gar nicht so viel gemacht habe, stehe ich bereits jetzt über 2 $ pro Aktie besser da, als wenn ich die Aktien einfach so gekauft hätte.

Die Prämien selber werden dabei bei Verkauf der Aktien von meinem Broker gegengerechnet. Da ich mir die Aktien einbuchen lassen habe, tauchen die Prämien aber nicht in meiner realisierten Übersicht auf und somit auch nicht in meinem Einnahmenreport am Ende des Monats!

 

Wie geht es weiter?

Nun heißt es abwarten, was weiterhin passiert. Vielleicht wird der Call geholt, vielleicht auch nicht. Es ist fast egal.

Parallel gibt es noch ein Unternehmen, welches vielleicht bald eingebucht wird, mal sehen.

Auch musste ich mir Gedanken machen, was ich mit Gewinnen aus anderen Trades anfange.

Ich habe mich hier dazu entschieden, Gewinne aus Trades am Ende des Jahres aufzuteilen. Einerseits wird dabei ein Teil für die zu entrichtenden Steuern weggelegt, andererseits werde ich einen Teil auch als Bonuszahlung für meine Aktien nutzen und diese dadurch noch ein wenig schneller abzahlen.

Sobald dann eine Aktie als abgezahlt zählt, werde ich mir diese auf mein zweites Konto bei Captrader verschieben lassen, um den Überblick zu behalten und nicht mein abgezahltes Kapital ausversehen für Margin zu reservieren.

 

 

 

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Kommentare (2)

  1. Hey Martin,

    eine Schätzfrage hätte ich an Dich: Was denkst Du, wie lange es dauert, bis die Aktie abbezahlt ist? Dabei scheint es mir fast egal, ob man hier mit einer 30 Euro-Aktie oder mit einer für 100 Euro „arbeitet“ (d.h. die Strategie durchspielt), vorausgesetzt die Aktienkurse verhalten sich nicht komplett gegenläufig. Die Optionsprämien korrelieren stark mit dem Preis des Underlyings.

    Bin auch schon gespannt wie es bei Dir weitergeht, d.h. Welche Deine nächste Aktie ist, die eingebuchtet wird. Bei mir stehen momrntan CSCO und ABBV kurz vor dem Einbuchen. Früher hätte es mich geärgert. Aber jetzt freue ich mich fast schon drauf…

    Beste Grüße und alles Gute

    Antworten
    • Gute Frage,

      wenn ich schätze, mit den Prämien und den Dividenden und wenn sich eine Aktie nicht komplett gegen einen bewegt, dauert die erste Aktie an die 6 – 7 Jahre, ehe sie komplett abgezahlt ist. Was ich hier nicht berücksicht habe ist der Faktor der zusätzlichen Kursgewinne durch die covered Calls. Es hängt hier tatsächlich stark von den Kursbewegungen ab.

      Wenn immer mal wieder auch der zweite Put angedient wird und man auf diese Aktien dann covered Calls über den Einstandskursen verkaufen kann und zusätzlich Kursgewinne generiert, geht es deutlich schneller.
      Auch zählt die genannte Zeit eher nur für die erste Aktie, welche man abzahlen will. Bei der zweiten hilft einem die erste ja dann mit, wodurch sich die Zeit verkürzt. Bei der dritten helfen dann bereits zwei Aktien mit usw.
      Der Schneeball muss hier erstmal zum rollen kommen.

      Wer die Möglichkeit hat und damit auch zurechtkommt, kann sich durchaus auch einen REIT oder ein anderes Aktienpaket kaufen und diese Aktien von anfang an als abbezahlt ansehen. So als Art Startkapital. Somit hätte man von anfang an bereits ein Paket, welches über Dividenden hilft, die anderen Aktien abzuzahlen.

      Man sollte aber nicht glauben, das man innerhalb von einem Jahr hier eine Aktie abbezahlt hat. Die Prämien laufen ja nur zwischen 0,5 – 1 % von Basispreis und die Dividendenrendite meist irgendwo von 2 – 4 % pro Jahr. Es braucht halt trotzdem seine Zeit, gerade am Anfang. Aber wie überall, wird dies dann immer und immer schneller vonstatten gehen, umso mehr Aktien abbezahlt sind und somit beim abzahlen der anderen Aktienpakete unterstützen können.

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