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Aktienbestände kontinuierlich vergrößern und absichern

In meinem letzten Artikel habe ich erläutert, was Aktien eigentlich sind und bin dabei auf einige Unterschiede in den jeweiligen Gattungen eingegangen. Heute möchte ich, vor allem interessant für Langfristanleger, zeigen, wie man seinen Aktienbestand mit wenig Arbeit teilweise stark erhöhen kann und somit mehr Dividenden einstreicht oder einfach besser Kurseinbrüche bei Langfristinvestitionen aussitzt.

Die Meisten kaufen Aktien, um entweder in die Long oder Short Richtung an den Schwankungen der Kurse zu partizipieren. Jedoch gibt es auch diejenigen, welche Aktien kaufen, da sie von der Dividende profitieren wollen und Kursgewinne nur ein hübscher Nebeneffekt darstellen, oder diejenigen, welche langfristig Positionen halten, um an den Kursen zu verdienen.
Diese Investoren haben eher die Absicht, sich ein passives Einkommen durch die Dividenden zu sichern oder aber direkten Einfluss auf ein Unternehmen zu gewinnen und langfristig von dessen Wertsteigerung zu profitieren.
Ich möchte euch nun verraten, wie dies auch mit kleineren Konten durchaus möglich ist. Hierbei möchte ich nicht direkt auf die Unternehmensauswahl zu sprechen kommen, dies behandele ich später in einem eigenen Beitrag. Ich möchte vielmehr zeigen, wie ihr, trotz Langfristinvestition, keine Angst vor einem Crash oder Bärenmarkt haben müsst. Ihr werdet diesen vielleicht sogar ersehnen.

Nichts geht ohne die richtige Vorbereitung…

Wenn ihr euch vorgenommen habt, langfristig in Aktien zu investieren und eure Aktienbestände über die Jahre immer weiter zu erhöhen, benötigt ihr vor allem Kapital. Dabei spreche ich nicht davon, das ihr ein Startkapital von ein paar tausend Euro braucht, nein, ihr müsst zu jeder Zeit in der Lage sein, Kapital einzusetzen für die Absicherung eurer Positionen.

Um es mal klar auf den Punkt zu bringen. Ihr müsst euer Depot fleißig, Monat für Monat, mit Geld füttern.

Macht dazu am besten einen Dauerauftrag auf euer Depot. So stellt ihr sicher, das ihr bei günstigen Kaufgelegenheiten Kapital zur Verfügung habt, nicht durch Verlustinvestitionen neue Positionen weniger gewichten müsst, neue Positionen aufmachen könnt, ohne alte zu schließen und ihr seid flüssig, wenn es hart auf hart kommt und ihr eure Positionen bzw. das ganze Depot absichern müsst.

Wenn einem Verluste nicht interessieren. Eine neue Sichtweise

Ich will damit nicht sagen, das einem Verluste egal sind. Verluste nerven, gehören aber einfach dazu. Aber wer kennt das nicht? Man kauft eine Position, macht damit Verlust und muss die nächste Position mit weniger Kapital ausstatten. Wenn man monatlich aber Geld auf das Depot überweist, kann man damit die Verluste ausgleichen.

Ein einfaches kleines Rechenbeispiel.
Man investiert 10.000€ in den Markt und verliert 1.000€. Das sind 10%. Um den alten ausgangwert wieder zu erreichen, müsst ihr aber einen Gewinn von 11% schaffen.
Wenn ihr aber, fleißig überwiesen habt, dann investiert ihr einfach wieder 10.000€ in den Markt. Damit müsst ihr keine 11% Gewinn mehr machen, sondern nur die verlorenen 10%, um wieder bei eurer Ausgangsposition zu sein.

Nun mag das bei 10% Verlust nicht so gravierend klingen. Aber stellt euch mal vor, es kommt ein plötzlicher Crash oder ihr habt eine Aktie wie Volkswagen gekauft, bei der eine Manipulation ans Tageslicht kommt. Schon seid ihr 40% eures Kapitals los. (zumindest wenn ihr nicht ordentlich Differenziert)
Nun müsst ihr Gewinne von 67% schaffen, um wieder bei eurer Ausgangssituation zu sein. Wäre es da nicht schöner, wenigstens die Hälfte der angelaufenen Verluste noch im Depot liegen zu haben? Damit müsstet ihr dann schon nur noch 25% erwirtschaften.

Die hohe Kunst der Absicherung

Die meisten kennen nur die Stopporder, um die eingegangenen Positionen abzusichern. Doch gerade für Langfristinvestoren gibt es eine elegantere Variante.

Kauft zum Beispiel Put-Optionen auf eure Werte oder direkt auf den Dax, wenn ihr das komplette Depot nur vor dem Schlimmsten bewahren wollt.

Sollte dann der Markt oder eure Position einbrechen, könnt ihr euch entspannt zurücklehnen. Die Optionen gleichen den Verlust ja aus. Wisst ihr was aber daran noch besser ist? Wenn ihr glaubt, der Boden ist erreicht, dann verkauft die Option, nehmt das Geld und kauft eure Aktienpositionen zu sagenhaft günstigen Preisen nach! Damit könnt ihr euren Einstandskurs nach unten drücken und macht direkt wieder Gewinne, sobald die Aktien steigen, da ihr ja nur Buchverluste habt. Die realen Verluste wurden Dank der Optionen umgangen.

Denkt mal darüber nach. Solltet ihr euch jetzt fragen, „Wer macht den so einen Mist?“, dann schaut euch mal den Aktionärsbrief von Warren Buffet an. Es sollte unstrittig sein, das dieser Mann zu den größten Investoren unserer Zeit gehört und er sicher seine Millionen, teils Milliardenschweren Positionen so ab.

Und was ist, wenn ich falsch liege? Wenn der Markt weiter steigt?

Was kann im schlimmsten Fall passieren? Ihr lagt falsch und der Markt oder die einzelne Position steigen weiter. Dann macht ihr weiter Gewinne und eure Ausgaben für die Option waren vergeblich. Aber ist das so schlimm? Immerhin könnt ihr die Ausgaben/Verluste der Option doch recht angenehm aus eurem angehäuften Kapital bezahlen und mit den Buchgewinnen verrechnen.

Wer nun meint, dann kann ich meine Positionen doch auch gleich verkaufen, sieht zwei Probleme nicht.

Das erste Problem wäre der Wiedereistieg. Wann steigt ihr wieder in den Markt ein, wenn ihr doch langfristig denkt? Wenn ihr bereits Zweifel hattet ob der Markt weiter steigt, werden diese Zweifel sicher nicht besser, wenn er es nach eurer Positionsauflösung weiterhin macht.

Das zweite Problem wären die Steuern. Ihr löst eure Positionen auf und nehmt den Gewinn mit. Dann ist das schon einmal schön. Aber Vater Staat will von diesen realisierten Gewinnen sein Stück ab haben. Um genau zu sein, ein Viertel.

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